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Investitionsprämie 7% bzw. 14% – Antragstellung bis 28.02.2021

23/11/2020

Zur Schaffung eines Anreizes für Unternehmen in und nach der COVID-19 Krise zu investieren und so Unternehmensstandorte und Betriebsstätten in Österreich zu sichern, Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen und damit auch zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Österreich beizutragen, hat der Gesetzgeber die COVID-19 Investitionsprämie für Unternehmen beschlossen (Investitionsprämiengesetz – InvPrG, BGBl I 88/2020). Der Antrag kann seit 1.9.2020 beim Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) gestellt werden.

Anträge, die im Zeitraum zwischen 1.9.2020 und 28.2.2021 eingebracht werden, sind aufgrund der beihilferechtlichen Konstruktion als allgemeine Maßnahme jedenfalls zu bedienen.

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Verlängerte Frist für Anträge auf Herabsetzung der Einkommensteuer- und Körperschaftsteuervorauszahlungen 2020

07/10/2020

Die Herabsetzung der Einkommen- und Körperschaftsteuervorauszahlungen, die normalerweise bis 30.9. des jeweiligen Kalenderjahres möglich ist, kann für das Jahr 2020 bis zum 31. Oktober 2020 beantragt werden. Ergibt sich auf Grund dieser Herabsetzung bei der Veranlagung für das Jahr 2020 eine Nachforderung, werden Anspruchszinsen (Nachforderungszinsen) automatisch nicht erhoben.

Verlustrücktrag und Steuererklärungen 2019

09/09/2020

Mit dem Konjunkturstärkungsgesetz 2020 wurde – wie wir bereits in der Sonder-Klienten-Info vom Juli 2020 berichtet haben – die Möglichkeit geschaffen, nicht ausgleichsfähige negative betriebliche Einkünfte des Veranlagungszeitraumes 2020 bis maximal € 5 Mio., auf Antrag auf die Veranlagung 2019 und unter bestimmten Umständen auf die Veranlagung 2018 rückzutragen und mit den positiven Einkünften dieser Jahre zu verrechnen.

 

In der derzeit zur Begutachtung vorliegenden Verordnung ist nunmehr vorgesehen, dass die voraussichtlichen Verluste 2020 bei der Steuererklärung 2019 durch Bildung eines besonderen Abzugspostens (sogenannte COVID-19-Rücklage) berücksichtigt werden können. Der sorgfältig geschätzte und glaubhaft gemachte voraussichtliche Verlust 2020 kann dann bereits bis zu maximal 60% der Einkünfte 2019 (max. jedoch € 5 Mio.) bei der Veranlagung 2019 vorläufig berücksichtigt werden. Kann der Verlust 2020 nicht geschätzt oder glaubhaft gemacht werden und wurden die Vorauszahlungen für 2020 bereits auf Null bzw. auf die Mindestkörperschaftsteuer herabgesetzt, sollen bis zu 30% der Einkünfte 2019 als vorläufiger Verlustrücktrag geltend gemacht werden können. Für die Bildung einer COVID-19-Rücklage wird ein Antrag unter Verwendung eines amtlichen Formulars zu stellen sein.

 

Wenn die Steuererklärungen 2019 nicht so schnell fertiggestellt werden können, soll alternativ die Möglichkeit geschaffen werden, jetzt (!) noch die Vorauszahlungen für 2019 unter Berücksichtigung einer COVID-19-Rücklage herabzusetzen.

 

 

Die Veröffentlichung der Verordnung ist abzuwarten. Wie werden Sie in der nächsten Ausgabe im Detail dazu informieren.

Entwurf Konjunkturstärkungspaket 2020

30/06/2020

Derzeit befindet sich ein Gesetzesentwurf zum Konjunkturstärkungsgesetz 2020 (KonStG 2020) und zum Investitionsprämiengesetz (InvPrG) in Begutachtung. Hier ein kurzer Überblick über geplante Maßnahmen.

Entwurf Konjunkturstärkungsgesetz 2020

  • Senken des Eingangssteuersatzes von 25 auf 20 Prozent rückwirkend ab 1.1.2020
  • Verlängern des Höchststeuersatzes von 55 Prozent bis zum Jahr 2025
  • Verlustrücktrag für Verluste aus 2020 bis 5 Mio. Euro auf 2019 und 2018
  • degressive AfA bis zu 30 Prozent im Anschaffungsjahr
  • Drei-Jahres-Verteilung für Gewinne aus der Land- und Forstwirtschaft
  • Verlängern der Anwendung des Pendlerpauschales auch bei COVID-Kurzarbeit, Telearbeit oder Dienstverhinderung bis Ende 2020
  • Anheben der Buchführungsgrenze für land- und forstwirtschaftliche Betriebe auf 700.000 Euro Jahresumsatz und Entfall der Einheitswertgrenze
  • Anheben des SV-Bonus (SV-Rückerstattung für Niedrigverdiener) auf 400 Euro
  • Automatische Verlängerung der COVID-Abgabenstundungen bis 15. Jänner 2021, dies gilt nicht für Landes- und Gemeindeabgaben
  • COVID-Verhaltensmaßregeln für die Durchführung von Amtshandlungen und Ermächtigung zu elektronisch durchgeführten Verhandlungen bis Ende 2020
  • COVID-Schutzmaßnahmen für Amtshandlungen im Finanzstrafverfahren
  • Erhöhen der Flugabgabe für Kurz- und Mittelstreckenflüge ab 1. Sept 2020

 

Entwurf Investitionsprämiengesetz

 

Investitionen in das abnutzbare Anlagevermögen zwischen 1. September 2020 und 28. Februar 2021 sollen mit einer COVID-19 Investitionsprämie von 7 bzw. 14 Prozent gefördert werden. Die 14-Prozent-Prämie betrifft Investitionen in Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Gesundheit/Life-Science.

 

Die Gesetzgebung bleibt abzuwarten.

In eigener Sache: Erreichbarkeit und Arbeitsweise während der Corona-Beschränkungen

18/03/2020

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie folgen wir den Empfehlungen der österreichischen Bundesregierung und schränken den persönlichen Kontakt zu unseren Klienten ein.

 
Ein Teil unserer MitarbeiterInnen arbeitet von zu Hause aus. Telefonisch und per E-Mail sind wir wie bisher für Sie erreichbar, um Sie in diesen herausfordernden Zeiten bestmöglich zu unterstützen.

 
Die Kanzlei ist zu den gewohnten Bürozeiten besetzt. Wenn Sie Unterlagen bringen oder abholen möchten, dann kontaktieren Sie uns bitte zuvor telefonisch oder folgen Sie den Anweisungen an der Eingangstür im Erdgeschoss.

 
Bleiben Sie gesund und achten Sie auf sich!

 
Ihr Team der Steuerberatungskanzlei Stixenberger

 

Registrierkassen-Jahresendbeleg

11/12/2019

Der Dezember-Monatsbeleg ist gleichzeitig auch der Jahresbeleg. Sie müssen daher nach dem letzten getätigten Umsatz bis zum 31.12.2019 den Jahresbeleg erstellen und den Ausdruck sieben Jahre aufbewahren! Die zusätzliche Sicherung auf einem externen Datenspeicher darf nicht vergessen werden. Die Prüfung des Jahresendbeleges mit Hilfe der Belegcheck-App muss bis zum 15.2.2019 erfolgen. Für Webservice-basierte Registrierkassen werden diese Schritte automatisiert durchgeführt.

Ankauf von Wertpapieren für optimale Ausnutzung des GFB 2019

18/11/2019

Sollten Sie noch nicht ausreichend Investitionen getätigt haben, so ist es am einfachsten, die für den investitionsbedingten Gewinnfreibetrag (GFB) erforderliche Investitionsdeckung bei Gewinnen über Euro 30.000,– durch den Kauf von Wertpapieren zu erfüllen. Als begünstigte Wertpapiere gelten alle in Euro begebene Anleihen, Anleihen- und Immobilienfonds.

Da es für Gewinne über € 580.000 keinen GFB mehr gibt, beträgt die maximal benötigte Investitionssumme Euro 41.450. Bis zum 31.12. sollten die Wertpapiere auf Ihrem Depot verfügbar sein!

Anspruchsverzinsung ab 1. Oktober

16/09/2019

Mit Beginn der Anspruchsverzinsung ab 1.10.2019 für Nachzahlungen bzw. Gutschriften aus der Einkommen- und Körperschaftsteuer 2018 kommt es zur Verrechnung von Zinsen i. H. v. 1,38% p. a.  Zur Vermeidung kann eine freiwillige Anzahlung in Höhe der zu erwartenden Steuernachzahlung getätigt werden. Anspruchszinsen unter Euro 50,– werden nicht vorgeschrieben (Freigrenze).

Anspruchszinsen sind ertragsteuerlich neutral. Damit sind Zinsaufwendungen nicht absetzbar und Zinserträge steuerfrei. Im Falle einer zu erwartenden Gutschrift kann es sich in Anbetracht des niedrigen Zinsniveaus lohnen, die Steuererklärung erst später einzureichen. Die Anspruchszinsen i. H. v. 1,38% p. a. entsprechen einer Verzinsung vor Abzug der KESt i. H. v. rd. 1,90% p. a.

„Automatische Einkommensteuer-Vorauszahlung“ mit Einzugsermächtigung

15/07/2019

Seit 1.7.2019 gibt es die Möglichkeit, die Einkommensteuer-Vorauszahlungen auch mittels SEPA-Lastschriftmandat (= Einzugsermächtigung) zu begleichen. Die fällige Einkommensteuer wird rechtzeitig und automatisch vom Bankkonto abgebucht, Zahlungsverzüge und daraus resultierende Säumnisfolgen können damit vermieden werden.

Die Information des BMF zum Thema finden Sie unter folgendem Link:

https://www.bmf.gv.at/top-themen/SEPA_Lastschrift_Mandat.html

Bis wann ist die Einkommensteuererklärung 2018 einzureichen?

15/05/2019

Die elektronische Übermittlung der Einkommensteuererklärung 2018 (Pflichtveranlagung) hat bis 30.6.2019 zu erfolgen. Ist die elektronische Übermittlung nicht zumutbar, kann die Erklärung auch unter Verwendung der amtlichen Formulare bis 30.4. des Folgejahres eingereicht werden. Grundsätzlich kann die Einreichfrist individuell mit begründetem Antrag schriftlich jederzeit auch mehrfach verlängert werden.

 

Für all jene Steuerpflichtige, die durch eine Steuerberaterin/einen Steuerberater vertreten sind, gilt eine generelle Fristverlängerung maximal bis 31.3.2020 bzw 30.4.2020 für die Steuererklärungen 2018, wobei zu beachten ist, dass für Steuernachzahlungen bzw -guthaben ab dem 1.10.2019 Anspruchszinsen iHv derzeit 1,38% zu bezahlen sind bzw gutgeschrieben werden.

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