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Lockdown-Umsatzersatz II für indirekt betroffene Unternehmen – Antragstellung bis 30.06.2021

16/04/2021

Einen Antrag für einen Lockdown-Umsatzersatz II können Antragsteller bis 30. Juni 2021 einreichen, wenn Sie zwischen 1. November 2020 und 31. Dezember 2020 indirekt erheblich von den mit den Covid-19-Schutzmaßnahmen- bzw. Notmaßnahmenverordnungen verordneten Einschränkungen betroffen waren.

 

Indirekt betroffen ist ein Unternehmen dann, wenn es im Betrachtungszeitraum

  • einen Umsatzausfall von mehr als 40% erleidet,
  • in einer der in der Branchenkategorisierung angeführten Branchen tätig ist
  • und im November 2019 oder im Dezember 2019 mindestens 50% seiner Umsätze bzw. Umsatzerlöse unmittelbar oder im Auftrag eines Dritten mit Unternehmen erzielte, die bei verglichen mit dem Vorjahr unveränderter Tätigkeit, im November 2020 oder Dezember 2020 direkt von den behördlichen Schließungen betroffen wären und
  • diese Umsätze sind einer der in der Branchenkategorisierung angeführten Branchen zuzuordnen (begünstigte Umsätze).

 

Die Höhe des Lockdown-Umsatzersatzes ergibt sich aus den zu ermittelnden Umsätzen und dem jeweiligen Prozentsatz, der gemäß der Branchenkategorisierung für die Branche heranzuziehen ist, der die begünstigten Umsätze überwiegend zuzuordnen sind.

Es können bis zu 80 % des ermittelten begünstigten Umsatzes (max. EUR 800.000) ersetzt werden.

 

Der Antrag ist über Finanzonline möglich und ist durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder Bilanzbuchhalter einzubringen.

 

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.umsatzersatz.at/indirekt/

Ausfallsbonus – Frist 15.04.2021 für Beantragung erste Zeiträume!

08/03/2021

Den Ausfallsbonus können alle Unternehmen beantragen, die durch die Corona-Krise einen Umsatzausfall von mindestens 40% im Betrachtungszeitraum erlitten haben – auch Betriebe, die im Lockdown nicht geschlossen waren oder sind und die nicht für den Lockdown-Umsatzersatz II antragsberechtigt sind, können den Ausfallsbonus beantragen.

Die Frist zur Beantragung beginnt jeweils am 16. des Folgemonats und endet am 15. des drittfolgenden Monats. Anträge für November, Dezember 2020 und Jänner 2021 sind somit von 16.02. bis 15.04.2021 möglich.

Als Betrachtungszeiträume kommen November 2020 bis Juni 2021 in Frage. Die Beantragung des Ausfallsbonus sowie die Beurteilung der Umsatzausfälle erfolgt monatlich. Zeiträume für die der Umsatzersatz beantragt wurde, sind vom Ausfallsbonus ausgeschlossen (Rückzahlung des gewährten Umsatzersatzes aber möglich).

Der Zuschuss beträgt 15% vom Umsatzausfall (max. 30.000 € p.M.)

Optional kann ein Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss 800.000 in selber Höhe (15% des Umsatzausfalles) zusätzlich beantragt werden.

Die Antragstellung erfolgt über FinanzOnline und muss nicht über den Steuerberater erfolgen.

 

Detailinfos finden Sie unter

www.fixkostenzuschuss.at/ausfallsbonus

10%ige Umsatzsteuer auf bestimmte Reparaturdienstleistungen ab 1.1.2021

25/01/2021

Zur Stärkung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft sowie aus ökologischen Lenkungsüberlegungen gilt ab 1.1.2021 ein ermäßigter Steuersatz von 10% für Reparaturdienstleistungen einschließlich Ausbesserung und Änderung betreffend Fahrräder (inkl. E-Bikes, aber nicht Krafträder mit Motoreinsatz), Schuhe, Lederwaren, Kleidung und Haushaltswäsche (z.B. Bettwäsche, Tischdecken, Polsterbezüge, Vorhänge).

Die Reparatur von Elektrogeräten bzw. technischen Geräten unterliegt weiterhin dem Normalsteuersatz von 20%.

 

Lieferungen bzw. Werklieferungen fallen nicht unter die Begünstigung. Eine Werkleistung kann angenommen werden, wenn der Entgeltsanteil, der auf das bei der Reparatur verwendete Material entfällt, weniger als 50% des für die Reparatur geleisteten Gesamtentgelts beträgt.

 

Die Maßnahme ist zeitlich unbefristet.

Abrechnungsfrist Investitionsprämien

07/01/2021

Für Investitionen, die die Voraussetzungen für die Beantragung einer Investitionsprämie erfüllen, sind sowohl ein Antrag auf Zuerkennung einer Investitionsprämie als auch in weiterer Folge eine Abrechnung beim aws zeitgerecht elektronisch (über die Website der aws) einzubringen.

Pro Antrag ist eine Abrechnung einzureichen. Grundsätzlich reicht die Antragsfrist bis 28. Februar 2021.

Zu beachten ist aber, dass die Abrechnung beim aws innerhalb einer Frist von 3 Monaten nach Inbetriebnahme und Bezahlung der Investitionen vorzulegen ist.

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Anstelle der Weihnachtsfeier zusätzliche Geschenkgutscheine für Mitarbeiter

04/12/2020

Da im Corona-Jahr 2020 Betriebsveranstaltungen eher die Ausnahme waren und die Weihnachtsfeiern heuer wegen Einhaltung der Schutzvorschriften wahrscheinlich ausfallen, soll die Möglichkeit geschaffen werden, den (verbliebenen) Freibetrag für Betriebsveranstaltungen (€ 365 pro Jahr) als Geschenkgutscheine, idealerweise der österreichischen Wirtschaft, den Mitarbeitern zukommen zu lassen. Die entsprechende Regelung ist bei Redaktionsschluss noch nicht veröffentlicht. Jedenfalls eine überlegenswerte Idee für Dienstgeber.

 

Zusätzlich können wie bisher Geschenke (Sachzuwendungen) bis zu € 186 pro Jahr und Mitarbeiter aus bestimmten Anlässen (z. B. Weihnachtsgeschenk) übergeben werden.

Investitionsprämie 7% bzw. 14% – Antragstellung bis 28.02.2021

23/11/2020

Zur Schaffung eines Anreizes für Unternehmen in und nach der COVID-19 Krise zu investieren und so Unternehmensstandorte und Betriebsstätten in Österreich zu sichern, Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen und damit auch zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Österreich beizutragen, hat der Gesetzgeber die COVID-19 Investitionsprämie für Unternehmen beschlossen (Investitionsprämiengesetz – InvPrG, BGBl I 88/2020). Der Antrag kann seit 1.9.2020 beim Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) gestellt werden.

Anträge, die im Zeitraum zwischen 1.9.2020 und 28.2.2021 eingebracht werden, sind aufgrund der beihilferechtlichen Konstruktion als allgemeine Maßnahme jedenfalls zu bedienen.

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Verlängerte Frist für Anträge auf Herabsetzung der Einkommensteuer- und Körperschaftsteuervorauszahlungen 2020

07/10/2020

Die Herabsetzung der Einkommen- und Körperschaftsteuervorauszahlungen, die normalerweise bis 30.9. des jeweiligen Kalenderjahres möglich ist, kann für das Jahr 2020 bis zum 31. Oktober 2020 beantragt werden. Ergibt sich auf Grund dieser Herabsetzung bei der Veranlagung für das Jahr 2020 eine Nachforderung, werden Anspruchszinsen (Nachforderungszinsen) automatisch nicht erhoben.

Verlustrücktrag und Steuererklärungen 2019

09/09/2020

Mit dem Konjunkturstärkungsgesetz 2020 wurde – wie wir bereits in der Sonder-Klienten-Info vom Juli 2020 berichtet haben – die Möglichkeit geschaffen, nicht ausgleichsfähige negative betriebliche Einkünfte des Veranlagungszeitraumes 2020 bis maximal € 5 Mio., auf Antrag auf die Veranlagung 2019 und unter bestimmten Umständen auf die Veranlagung 2018 rückzutragen und mit den positiven Einkünften dieser Jahre zu verrechnen.

 

In der derzeit zur Begutachtung vorliegenden Verordnung ist nunmehr vorgesehen, dass die voraussichtlichen Verluste 2020 bei der Steuererklärung 2019 durch Bildung eines besonderen Abzugspostens (sogenannte COVID-19-Rücklage) berücksichtigt werden können. Der sorgfältig geschätzte und glaubhaft gemachte voraussichtliche Verlust 2020 kann dann bereits bis zu maximal 60% der Einkünfte 2019 (max. jedoch € 5 Mio.) bei der Veranlagung 2019 vorläufig berücksichtigt werden. Kann der Verlust 2020 nicht geschätzt oder glaubhaft gemacht werden und wurden die Vorauszahlungen für 2020 bereits auf Null bzw. auf die Mindestkörperschaftsteuer herabgesetzt, sollen bis zu 30% der Einkünfte 2019 als vorläufiger Verlustrücktrag geltend gemacht werden können. Für die Bildung einer COVID-19-Rücklage wird ein Antrag unter Verwendung eines amtlichen Formulars zu stellen sein.

 

Wenn die Steuererklärungen 2019 nicht so schnell fertiggestellt werden können, soll alternativ die Möglichkeit geschaffen werden, jetzt (!) noch die Vorauszahlungen für 2019 unter Berücksichtigung einer COVID-19-Rücklage herabzusetzen.

 

 

Die Veröffentlichung der Verordnung ist abzuwarten. Wie werden Sie in der nächsten Ausgabe im Detail dazu informieren.

Entwurf Konjunkturstärkungspaket 2020

30/06/2020

Derzeit befindet sich ein Gesetzesentwurf zum Konjunkturstärkungsgesetz 2020 (KonStG 2020) und zum Investitionsprämiengesetz (InvPrG) in Begutachtung. Hier ein kurzer Überblick über geplante Maßnahmen.

Entwurf Konjunkturstärkungsgesetz 2020

  • Senken des Eingangssteuersatzes von 25 auf 20 Prozent rückwirkend ab 1.1.2020
  • Verlängern des Höchststeuersatzes von 55 Prozent bis zum Jahr 2025
  • Verlustrücktrag für Verluste aus 2020 bis 5 Mio. Euro auf 2019 und 2018
  • degressive AfA bis zu 30 Prozent im Anschaffungsjahr
  • Drei-Jahres-Verteilung für Gewinne aus der Land- und Forstwirtschaft
  • Verlängern der Anwendung des Pendlerpauschales auch bei COVID-Kurzarbeit, Telearbeit oder Dienstverhinderung bis Ende 2020
  • Anheben der Buchführungsgrenze für land- und forstwirtschaftliche Betriebe auf 700.000 Euro Jahresumsatz und Entfall der Einheitswertgrenze
  • Anheben des SV-Bonus (SV-Rückerstattung für Niedrigverdiener) auf 400 Euro
  • Automatische Verlängerung der COVID-Abgabenstundungen bis 15. Jänner 2021, dies gilt nicht für Landes- und Gemeindeabgaben
  • COVID-Verhaltensmaßregeln für die Durchführung von Amtshandlungen und Ermächtigung zu elektronisch durchgeführten Verhandlungen bis Ende 2020
  • COVID-Schutzmaßnahmen für Amtshandlungen im Finanzstrafverfahren
  • Erhöhen der Flugabgabe für Kurz- und Mittelstreckenflüge ab 1. Sept 2020

 

Entwurf Investitionsprämiengesetz

 

Investitionen in das abnutzbare Anlagevermögen zwischen 1. September 2020 und 28. Februar 2021 sollen mit einer COVID-19 Investitionsprämie von 7 bzw. 14 Prozent gefördert werden. Die 14-Prozent-Prämie betrifft Investitionen in Klimaschutz, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Gesundheit/Life-Science.

 

Die Gesetzgebung bleibt abzuwarten.

In eigener Sache: Erreichbarkeit und Arbeitsweise während der Corona-Beschränkungen

18/03/2020

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie folgen wir den Empfehlungen der österreichischen Bundesregierung und schränken den persönlichen Kontakt zu unseren Klienten ein.

 
Ein Teil unserer MitarbeiterInnen arbeitet von zu Hause aus. Telefonisch und per E-Mail sind wir wie bisher für Sie erreichbar, um Sie in diesen herausfordernden Zeiten bestmöglich zu unterstützen.

 
Die Kanzlei ist zu den gewohnten Bürozeiten besetzt. Wenn Sie Unterlagen bringen oder abholen möchten, dann kontaktieren Sie uns bitte zuvor telefonisch oder folgen Sie den Anweisungen an der Eingangstür im Erdgeschoss.

 
Bleiben Sie gesund und achten Sie auf sich!

 
Ihr Team der Steuerberatungskanzlei Stixenberger

 

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