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13% Umsatzsteuer seit 01.05.2016 auf Beherbergungsleistungen und die Umsätze von Theatern und Museen

25/05/2016

Seit 01.05.2016 gilt auch für die Beherbergung in eingerichteten Wohn- und Schlafräumen, für die Vermietung von Grundstücken zu Campingzwecken, für Umsätze im Zusammenhang mit dem Betrieb von Theatern, Musikaufführungen, Museen, botanischen oder zoologischen Gärten und Naturparks der Steuersatz von 13% anstatt wie bisher von 10%.

 

Eine Übergangsregel gibt es für solche Umsätze, für die vor dem 01.09.2015 eine An- oder Vorauszahlung getätigt wurde und die zwischen dem 01.05.2016 und dem 31.12.2017 ausgeführt werden: Für sie fällt 10% Umsatzsteuer an.

 

Für die Verabreichung eines Frühstücks im Rahmen einer Beherbergungsleistung gilt weiterhin ein Steuersatz von 10%. Selbst wenn ein Pauschalpreis für Zimmer und Frühstück bezahlt wird, sind die Preise für Umsatzsteuerzwecke aufzuschlüsseln – in einen das Frühstück betreffenden Teil, der der 10%igen Umsatzsteuer unterliegt und in den die Nächtigung betreffenden Teil mit 13% Umsatzsteuer. Ein Mischsteuersatz ist daher nunmehr auch auf das pauschale Nächtigungsgeld in der Höhe von Euro 15,– anzuwenden, das ja ebenfalls die Kosten für Nächtigung und Frühstück umfasst. Die Aufteilung hat im Verhältnis 80 (Nächtigung) : 20 (Frühstück) zu erfolgen, sodass sich daraus ein Vorsteuerabzug von Euro 1,65 (bis April Euro 1,36) pro Nacht ergibt.

Grundanteilverordnung: Afa bei vermieteten Gebäuden – Festlegung des Grundanteils

09/05/2016

Seit dem Steuerreformgesetz 2015/16 sind zur Ermittlung der Abschreibungsbasis von den Anschaffungskosten eines vermieteten bebauten Grundstückes grundsätzlich 40% als Anteil von Grund und Boden auszuscheiden. Zur Berücksichtigung unterschiedlicher örtlicher oder baulicher Verhältnisse wurde nunmehr die Grundanteil-Verordnung veröffentlicht, die erstmalig ab der Veranlagung 2016 anzuwenden ist. Demnach sind unter bestimmten Voraussetzungen niedrigere Anteile an Grund und Boden auszuscheiden:

  • 20% in Gemeinden mit weniger als 100.000 Einwohnern, wenn der durchschnittliche Quadratmeterpreis für baureifes Land weniger als Euro 400,– beträgt.
  • 30% in Gemeinden mit mindestens 100.000 Einwohnern und in Gemeinden, in denen der durchschnittliche Quadratmeterpreis für baureifes Land mindestens Euro 400,– beträgt, wenn das Gebäude mehr als 10 Wohn- oder Geschäftseinheiten umfasst.

 

Der genaue Verordnungswortlaut kann auf der Website des Finanzministeriums unter https://www.bmf.gv.at/steuern/BGBLA_2016_II_99.pdf?5e7gdf abgerufen werden.

Förderung von Handwerkerleistungen

29/04/2016

Der „Handwerkerbonus“ war ursprünglich nur für die Jahre 2014 und 2015 vorgesehen, soll jetzt aber für einen begrenzten Zeitraum verlängert werden:

 

  • Für Arbeiten, die nach dem 31.05.2016 und vor dem 31.12.2017 begonnen werden,
  • wenn sie von befugten Gewerbetreibenden im Bereich der Wohnbaurenovierung, Wohnbauerhaltung oder Wohnbaumodernisierung durchgeführt werden und
  • wenn die betroffenen Gebäudeteile eigenen Wohnzwecken des Förderungswerbers dienen.

 

Pro Jahr können Euro 3.000,– (exkl. USt) an förderbaren Kosten geltend gemacht werden, die Höhe der Förderung ist mit 20% der Kosten beschränkt, sodass die maximal ausschöpfbare Förderung pro Jahr und Förderungswerber Euro 600,– beträgt. Insgesamt sollen für diese Förderung Mittel im Ausmaß von höchstens Euro 40 Millionen für die Jahre 2016 und 2017 zur Verfügung stehen.

 

Derzeit liegt nur ein Gesetzesentwurf (Regierungsvorlage) vor, die endgültige Gesetzwerdung bleibt abzuwarten.

Grunderwerbsteuer: Grundstückswertrechner auf BMF-Homepage

20/04/2016

Seit 2016 wird für Grundstücksübertragungen im Familienkreis und bei unentgeltlichen Übertragungen der Grundstückswert als Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer herangezogen. Der Grundstückswert kann mittels der sogenannten „Pauschalwertmethode“, anhand eines geeigneten Immobilienpreisspiegel oder durch das Verkehrswert-Gutachten eines Sachverständigen ermittelt werden.

 

Zur Vereinfachung der Berechnung nach dem Pauschalwertmodell hat das Finanzministerium auf seiner Homepage einen Rechner veröffentlicht, der samt weiterführenden Informationen unter folgendem Link abgerufen werden kann:

 

https://service.bmf.gv.at/service/allg/gwb/.

Ombudsstelle für Finanzpolizei-Beschwerden

30/03/2016

Das Land NÖ und die Kammer der Wirtschaftstreuhänder haben Mitte Dezember eine Ombudsstelle für Finanzpolizeibeschwerden eingerichtet. Unternehmer könne sich unter der Telefonnummer 0810-206390 oder per E-Mail unter ombudsstelle.finanzpolizei@kwt.or.at über unverhältnismäßige Vorgehensweisen der Finanzpolizei beschweren.

 

Die Kammer der Wirtschaftstreuhänder sammelt die eingebrachten Beschwerden um problematische Fälle mit dem Finanzministerium zu diskutieren und Verbesserungsvorschläge zu machen. Selbstverständlich können Sie Ihre konkreten Anliegen zum Thema Finanzpolizei auch an unsere Kanzlei herantragen, damit wir sie an die Ombudsstelle weiterleiten können.

Sonderinformation Finanzamtszahlungen

25/02/2016

Wie bereits im KlientenInfo 1|2016 angekündigt, müssen künftig Zahlungen an das Finanzamt elektronisch erfolgen, wenn dies dem Abgabenpflichtigen zumutbar ist.

 

Bitte hier klicken um das PDF Dokument zu öffnen: Sonderinformation 1-2016

Mitarbeiterrabatte – Neuregelung ab 1.1.2016

22/02/2016

Im Zuge der Steuerreform 2015/2016 wurden auch die Regelungen über Mitarbeiterrabatte geändert. Details dazu entnehmen Sie bitte dem Infoblatt: Mitarbeiterrabatte ab 1.1.2016

Finanzministerium und Wirtschaftskammer warnen vor betrügerischen Belegkontrollen

02/02/2016

Laut Information auf der Website des Finanzministeriums geben sich Unbekannte vor Einkaufszentren und Geschäften mit gefälschten Ausweisen als Finanzpolizisten aus. Sie lassen sich von Kunden, die die Geschäfte verlassen,  die Kassenbelege für getätigte Einkäufe vorweisen. Wenn die Konsumenten keine Belege haben, verlangen sie Strafen von 100 oder mehr Euro.

 

Das Ministerium stellt klar, dass Kunden zwar die Kassenbelege entgegenzunehmen und bis außerhalb der Geschäftsräumlichkeiten mitzunehmen haben, der Verstoß gegen diese „Behaltepflicht“ des Kunden aber nicht strafbar ist.

Hier der Link zur BMF-Info: https://www.bmf.gv.at/top-themen/Belegkontrollen_Finanzministerium_warnt.html.

 

Die Wirtschaftskammer hat auf ihrer Website ein Informationsblatt veröffentlicht, das Unternehmer in ihren Betrieben aushängen können, um Konsumenten vor derartigen Trickbetrügern zu warnen:

https://www.wko.at/Content.Node/branchen/oe/Belegpflicht-Warnung-vor-Betrug.pdf.

Finanzverwaltung kontrolliert Einzelaufzeichnungs-, Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht

21/01/2016

Organe des Außendienstes der Finanzverwaltung überprüfen seit Jänner 2016 die Einhaltung der Einzelaufzeichnungs-, Registrierkassen- und Belegerteilungspflicht bei Steuerpflichtigen.
Folgende Formulare werden bei diesen Nachschauen verwendet:

 

Einführung eines Umsatzsteuersatzes von 13 Prozent

28/12/2015

Durch die aktuelle Steuerreform kommt es zur Einführung eines neuen ermäßigten Steuersatzes in Höhe von 13%. Zudem werden bestimmte Umsätze, die bisher der 10%igen Umsatzsteuer unterliegen, der neuen 13%igen Umsatzsteuer unterworfen.

 

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