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Weihnachtsgeschenke sind bis Euro 186,–, Betriebsveranstaltungen bis Euro 365,– steuerfrei

09/11/2016

(Weihnachts-)Geschenke an Arbeitnehmer sind innerhalb eines Freibetrages von Euro 186,– jährlich lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei, wenn es sich um Sachzuwendungen handelt (z.B. Warengutscheine, Goldmünzen). Geldgeschenke sind immer steuerpflichtig.

 

Wenn die Geschenke an Dienstnehmer über bloße Aufmerksamkeiten (z.B. Bücher, CDs, Blumen) hinausgehen, besteht auch Umsatzsteuerpflicht (sofern dafür ein Vorsteuerabzug geltend gemacht werden konnte).

 

Für die Teilnahme an Betriebsveranstaltungen (z.B. Betriebsausflug, Weihnachtsfeier) gibt es pro Arbeitnehmer und Jahr einen Steuerfreibetrag von Euro 365,–. Denken Sie bei der betrieblichen Weihnachtsfeier daran, dass alle Betriebsveranstaltungen des ganzen Jahres zusammengerechnet werden. Ein eventueller Mehrbetrag ist steuerpflichtiger Arbeitslohn.

Übermittlung von Sonderausgaben an die Finanzverwaltung im Datenaustauschverfahren ab 2017

08/11/2016

Sonderausgaben werden bisher ausschließlich auf Grundlage der Eintragung in der Steuererklärung berücksichtigt. Für bestimmte Sonderausgaben, nämlich Spenden, Kirchenbeiträge, Beiträge für die freiwillige Weiterversicherung und den Nachkauf von Versicherungszeiten in der gesetzlichen Pensionsversicherung wird für Zahlungen ab dem Jahr 2017 ein verpflichtender automatischer Datenaustausch zwischen der empfangenden Organisation und der Finanzverwaltung eingeführt. Die betroffenen Sonderausgaben müssen dann nicht mehr im Rahmen der Steuererklärung bekannt gegeben werden, denn die Finanzverwaltung kann – wenn die Spenderin bzw. der Spender das möchte – die übermittelten Daten automatisiert in den Bescheid übernehmen. Untersagt der Spender dem Spendenempfänger die Datenübermittlung  an die Finanzverwaltung, so ist die Berücksichtigung als Sonderausgabe – selbst im Wege der Steuererklärung – ausgeschlossen.

 

Voraussetzung ist in allen Fällen, dass die empfangende Organisation eine feste örtliche Einrichtung im Inland hat. Somit sind z. B. Beiträge an ausländische Kirchen und Religionsgesellschaften ohne feste örtliche Einrichtung im Inland oder abzugsfähige Spenden an eine entsprechende ausländische Organisation nicht erfasst. Sie bleiben selbstverständlich unverändert als Sonderausgaben abzugsfähig und müssen ab der Veranlagung 2017 weiterhin in der Steuererklärung geltend gemacht werden.

Handwerkerbonus auch 2017

07/11/2016

Aufgrund des schwachen Wirtschaftswachstums liegen die Voraussetzungen vor, dass auch für 2017 Förderungen im Rahmen des Handwerkerbonus gewährt werden können. Da von den insgesamt vorgesehenen Fördermitteln von Euro 40 Mio. 2016 maximal Euro 20. Mio. ausgeschöpft werden durften, sollten für 2017 noch mindestens Euro 20 Mio. zur Verfügung stehen.

 
Genauere Informationen zu Fördervoraussetzungen und Antragstellung stehen auf der Handwerkerbonus-Website der österreichischen Bundesregierung unter  https://www.meinefoerderung.at/hwbweb/ zur Verfügung.

Keine tägliche Geringfügigkeitsgrenze mehr ab 2017

04/10/2016

Ab 1.1.2017 wird es keine tägliche Geringfügigkeitsgrenze mehr geben. Für die Beurteilung, ob ein geringfügiges Dienstverhältnis vorliegt, ist nur mehr die monatliche Geringfügigkeitsgrenze heranzuziehen. Ein Beschäftigungsverhältnis ist dann geringfügig, wenn das Entgelt, das dafür im Kalendermonat gebührt, nicht höher ist als Euro 425,70 (voraussichtlicher Wert 2017).

 

Wird ein Dienstverhältnis für mindestens einen Monat oder für unbestimmte Zeit  vereinbart, und übersteigt das Entgelt nur deshalb nicht die Geringfügigkeitsgrenze, weil die Beschäftigung im Laufe des Monats beginnt oder endet, dann liegt keine geringfügige Beschäftigung vor.

 

Bei der fallweisen (tagweisen) Beschäftigung ist jeder Tag als eigenständiges Dienstverhältnis zu betrachten, sodass eine Zusammenrechnung der einzelnen Tage innerhalb eines Monats nicht zu erfolgen hat. Vollversicherung liegt dann nur vor, wenn an einem einzelnen Arbeitstag in fallweiser Beschäftigung die monatliche Geringfügigkeitsgrenze überschritten wird.

 

Zur Beurteilung, ob Vollversicherung oder ein geringfügiges Dienstverhältnis vorliegt, kann die folgende Übersicht herangezogen werden (Quelle: https://www.noedis.at/portal27/dgnoegkkportal/content?contentid=10007.771246&viewmode=content&portal:componentId=gtna0a72f11-f9d2-413c-be43-7bd41288826b ):

 

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Steuerbegünstigungen in Zusammenhang mit der Anschaffung von Registrierkassen

03/10/2016

Erfolgt im Zeitraum zwischen 1.3.2015 und 31.3.2017 die Anschaffung einer elektronischen Registrierkasse bzw. eines elektronischen Kassensystems oder wird ein vorhandenes Aufzeichnungssystem so umgerüstet, dass es den Anforderungen an die neuen Aufzeichnungspflichten entspricht, so stehen folgende steuerliche Begünstigungen zu:

  • Sofortabschreibung der Anschaffungs- und Umrüstungskosten, wobei die angeschafften Wirtschaftsgüter, selbst wenn es sich um geringwertige handelt (Anschaffungskosten von nicht mehr als Euro 400,–), dennoch zur Deckung eines investitionsbedingten Gewinnfreibetrages herangezogen werden dürfen

 

  • Prämie in der Höhe von Euro 200,–:Die Prämie beträgt grundsätzlich Euro 200,– pro Erfassungseinheit. Für elektronische Kassensysteme, die über mehrere Eingabestationen verfügen beträgt die Prämie zumindest Euro 200,– pro Kassensystem, maximal aber Euro 30,– pro Eingabestation. Bei einem Kassensystem bis zu sechs Eingabestationen beträgt die Prämie demnach Euro 200,–. Ab sieben Eingabestationen bemisst sich die Prämie für das Kassensystem nach der Zahl der Eingabestationen (7 Eingabestationen x Euro 30,– = Euro 210,– Prämie).Für Erfassungseinheiten, für deren Anschaffung bereits eine Prämie beansprucht wurde, steht im Fall der nachträglichen Umrüstung keine weitere Prämie zu.Die Prämie ist steuerfrei und führt zu keiner steuerlichen Aufwandskürzung. Sie ist mit dem Formular E 108c, spätestens mit der Steuererklärung des jeweiligen Jahres zu beantragen.

Registrierkassen-Sicherheitseinrichtung: Registrierung über Finanzonline seit Ende August möglich

09/09/2016

Ab spätestens 1.4.2017 müssen Registrierkassen mit einer technischen Sicherheitseinrichtung ausgestattet sein, die den Schutz der in der Registrierkasse gespeicherten Daten vor Manipulation sicherstellen soll. Die Registrierung dieser Sicherheitseinrichtung bei der Finanzverwaltung ist nunmehr über Finanzonline möglich (Menüpunkt Eingaben / Registrierkassen).

 

Umfangreiche Informationen zum Thema Sicherheitseinrichtung und Registrierung finden sich auf der Internetseite des Bundesministeriums für Finanzen unter:

https://www.bmf.gv.at/top-themen/Sicherheitseinrichtung_in_Registrierkassen.html

 

und im „Handbuch Registrierkasse in Finanzonline“ unter: https://finanzonline.bmf.gv.at/eLearning/BMF_Handbuch_Registrierkassen.pdf

Voraussichtliche Sozialversicherungswerte 2017:

08/09/2016

Voraussichtliche Sozialversicherungswerte 2017:

Die Sozialversicherungswerte und -beiträge werden jährlich angepasst. Die voraussichtlichen Werte für 2017 wurden nun bekanntgegeben:

 

Werte

2017  
in €

2016  
in €

Geringfügigkeitsgrenze (täglich)

abgeschafft

31,92

Geringfügigkeitsgrenze (monatlich)

425,70

415,72

Grenzwert für Pauschbetrag
(Dienstgeberabgabe [DAG])

638,55

623,58

Höchstbeitragsgrundlage (täglich)

166,00

162,00

Höchstbeitragsgrundlage (monatlich)

4.980,00

4.860,00

Höchstbeitragsgrundlage (jährlich) für Sonderzahlungen (für echte und freie DN)

9.960,00

9.720,00

Höchstbeitragsgrundlage (monatlich) für freie Dienstnehmer (ohne SZ)

5.810,00

  5.670,00

 

Familienhafte Mitarbeit in Betrieben

29/07/2016

Die Frage, ob ein Dienstverhältnis oder familienhafte Mitarbeit vorliegt, kann immer nur bezogen auf den jeweiligen Einzelfall beurteilt werden. Zur Orientierungshilfe hat der Hauptverband der Sozialversicherungsträger in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer und dem Finanzministerium ein Merkblatt zum Thema „Familienhafte Mitarbeit in Betrieben“ erstellt. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass bei der Mitarbeit durch

  • EhegattInnen,
  • Eingetragenen PartnerInnen,
  • LebensgefährtInnen,
  • Kindern, Adoptiv- und Stiefkindern sowie
  • Eltern, Großeltern und Geschwistern

 

in der Regel nicht vom Vorliegen eines Dienstverhältnisses ausgegangen wird (- aufgrund der (zum Teil analog erweiterten) gesetzlichen Beistandspflicht).

 

Bei den sonstigen Angehörigen (z.B. Schwäger, Enkel- Pflege- oder Schwiegerkinder, Nichten und Neffen) wird regelmäßig das Vorliegen eines Dienstverhältnisses vermutet.

 

Das Merkblatt finden Sie auf der Internetseite der Wirtschaftskammer unter https://www.wko.at/Content.Node/Service/Arbeitsrecht-und-Sozialrecht/Arbeitsrecht/Beschaeftigungsformen/Familienhafte-Mitarbeit.html bzw. auf der Internetseite der NÖGKK unter http://www.noedis.at/portal27/dgnoegkkportal/content?contentid=10007.765444&viewmode=content.

 

Für Fragen zur familienhaften Mitarbeit stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Erleichterungen zur Registrierkassenpflicht beschlossen

23/06/2016

Die Erleichterungen, die nunmehr beschlossen wurden, betreffen vor allem gemeinnützige Vereine (Vereinsfeste, kleine Vereinskantinen, Zusammenarbeit von Gastronomie und gemeinnützigen Vereinen bei kleinen Vereinsfesten), aber auch Feste von politischen Parteien, Alm- und Skihütten sowie Umsätze, die außerhalb von festen Räumlichkeiten erzielt werden (Kalte-Hände Regelung).

 

Außerdem wird das Inkrafttreten für die verpflichtende technische Sicherheitseinrichtung von Registrierkassen von 1.1.2017 auf 1.4.2017 verschoben.

 

Als weitere „Maßnahme zur Unterstützung der heimischen Wirtschaft“ soll für die kurzfristige unentgeltliche Mitarbeit von Familienangehörigen künftig grundsätzlich gelten, dass es sich nicht um ein Arbeitsverhältnis sondern um „familienhafte Mithilfe“ handelt.

 

Die Details zum Ministerratsbeschluss können auf der Website des Finanzministeriums unter folgendem Link abgerufen werden:

https://www.bmf.gv.at/aktuelles/Registrierkassen_Erleichterungen.html

Infos zur Registrierkassen-Prüfung durch die Finanzverwaltung

22/06/2016

Seitens der Finanzverwaltung ist geplant, ab Juli 2016 mit den Prüfungen der Registrierkassenpflicht zu beginnen. Vorerst erfolgt die Prüfung der Registrierkassen im Rahmen der Außenprüfungen (d.h. Betriebsprüfungen). Ab Herbst soll auch verstärkt mit Hilfe der Finanzpolizei geprüft werden.

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