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Keine tägliche Geringfügigkeitsgrenze mehr ab 2017

04/10/2016

Ab 1.1.2017 wird es keine tägliche Geringfügigkeitsgrenze mehr geben. Für die Beurteilung, ob ein geringfügiges Dienstverhältnis vorliegt, ist nur mehr die monatliche Geringfügigkeitsgrenze heranzuziehen. Ein Beschäftigungsverhältnis ist dann geringfügig, wenn das Entgelt, das dafür im Kalendermonat gebührt, nicht höher ist als Euro 425,70 (voraussichtlicher Wert 2017).

 

Wird ein Dienstverhältnis für mindestens einen Monat oder für unbestimmte Zeit  vereinbart, und übersteigt das Entgelt nur deshalb nicht die Geringfügigkeitsgrenze, weil die Beschäftigung im Laufe des Monats beginnt oder endet, dann liegt keine geringfügige Beschäftigung vor.

 

Bei der fallweisen (tagweisen) Beschäftigung ist jeder Tag als eigenständiges Dienstverhältnis zu betrachten, sodass eine Zusammenrechnung der einzelnen Tage innerhalb eines Monats nicht zu erfolgen hat. Vollversicherung liegt dann nur vor, wenn an einem einzelnen Arbeitstag in fallweiser Beschäftigung die monatliche Geringfügigkeitsgrenze überschritten wird.

 

Zur Beurteilung, ob Vollversicherung oder ein geringfügiges Dienstverhältnis vorliegt, kann die folgende Übersicht herangezogen werden (Quelle: https://www.noedis.at/portal27/dgnoegkkportal/content?contentid=10007.771246&viewmode=content&portal:componentId=gtna0a72f11-f9d2-413c-be43-7bd41288826b ):

 

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Steuerbegünstigungen in Zusammenhang mit der Anschaffung von Registrierkassen

03/10/2016

Erfolgt im Zeitraum zwischen 1.3.2015 und 31.3.2017 die Anschaffung einer elektronischen Registrierkasse bzw. eines elektronischen Kassensystems oder wird ein vorhandenes Aufzeichnungssystem so umgerüstet, dass es den Anforderungen an die neuen Aufzeichnungspflichten entspricht, so stehen folgende steuerliche Begünstigungen zu:

  • Sofortabschreibung der Anschaffungs- und Umrüstungskosten, wobei die angeschafften Wirtschaftsgüter, selbst wenn es sich um geringwertige handelt (Anschaffungskosten von nicht mehr als Euro 400,–), dennoch zur Deckung eines investitionsbedingten Gewinnfreibetrages herangezogen werden dürfen

 

  • Prämie in der Höhe von Euro 200,–:Die Prämie beträgt grundsätzlich Euro 200,– pro Erfassungseinheit. Für elektronische Kassensysteme, die über mehrere Eingabestationen verfügen beträgt die Prämie zumindest Euro 200,– pro Kassensystem, maximal aber Euro 30,– pro Eingabestation. Bei einem Kassensystem bis zu sechs Eingabestationen beträgt die Prämie demnach Euro 200,–. Ab sieben Eingabestationen bemisst sich die Prämie für das Kassensystem nach der Zahl der Eingabestationen (7 Eingabestationen x Euro 30,– = Euro 210,– Prämie).Für Erfassungseinheiten, für deren Anschaffung bereits eine Prämie beansprucht wurde, steht im Fall der nachträglichen Umrüstung keine weitere Prämie zu.Die Prämie ist steuerfrei und führt zu keiner steuerlichen Aufwandskürzung. Sie ist mit dem Formular E 108c, spätestens mit der Steuererklärung des jeweiligen Jahres zu beantragen.

Registrierkassen-Sicherheitseinrichtung: Registrierung über Finanzonline seit Ende August möglich

09/09/2016

Ab spätestens 1.4.2017 müssen Registrierkassen mit einer technischen Sicherheitseinrichtung ausgestattet sein, die den Schutz der in der Registrierkasse gespeicherten Daten vor Manipulation sicherstellen soll. Die Registrierung dieser Sicherheitseinrichtung bei der Finanzverwaltung ist nunmehr über Finanzonline möglich (Menüpunkt Eingaben / Registrierkassen).

 

Umfangreiche Informationen zum Thema Sicherheitseinrichtung und Registrierung finden sich auf der Internetseite des Bundesministeriums für Finanzen unter:

https://www.bmf.gv.at/top-themen/Sicherheitseinrichtung_in_Registrierkassen.html

 

und im „Handbuch Registrierkasse in Finanzonline“ unter: https://finanzonline.bmf.gv.at/eLearning/BMF_Handbuch_Registrierkassen.pdf

Voraussichtliche Sozialversicherungswerte 2017:

08/09/2016

Voraussichtliche Sozialversicherungswerte 2017:

Die Sozialversicherungswerte und -beiträge werden jährlich angepasst. Die voraussichtlichen Werte für 2017 wurden nun bekanntgegeben:

 

Werte

2017  
in €

2016  
in €

Geringfügigkeitsgrenze (täglich)

abgeschafft

31,92

Geringfügigkeitsgrenze (monatlich)

425,70

415,72

Grenzwert für Pauschbetrag
(Dienstgeberabgabe [DAG])

638,55

623,58

Höchstbeitragsgrundlage (täglich)

166,00

162,00

Höchstbeitragsgrundlage (monatlich)

4.980,00

4.860,00

Höchstbeitragsgrundlage (jährlich) für Sonderzahlungen (für echte und freie DN)

9.960,00

9.720,00

Höchstbeitragsgrundlage (monatlich) für freie Dienstnehmer (ohne SZ)

5.810,00

  5.670,00

 

Familienhafte Mitarbeit in Betrieben

29/07/2016

Die Frage, ob ein Dienstverhältnis oder familienhafte Mitarbeit vorliegt, kann immer nur bezogen auf den jeweiligen Einzelfall beurteilt werden. Zur Orientierungshilfe hat der Hauptverband der Sozialversicherungsträger in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer und dem Finanzministerium ein Merkblatt zum Thema „Familienhafte Mitarbeit in Betrieben“ erstellt. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass bei der Mitarbeit durch

  • EhegattInnen,
  • Eingetragenen PartnerInnen,
  • LebensgefährtInnen,
  • Kindern, Adoptiv- und Stiefkindern sowie
  • Eltern, Großeltern und Geschwistern

 

in der Regel nicht vom Vorliegen eines Dienstverhältnisses ausgegangen wird (- aufgrund der (zum Teil analog erweiterten) gesetzlichen Beistandspflicht).

 

Bei den sonstigen Angehörigen (z.B. Schwäger, Enkel- Pflege- oder Schwiegerkinder, Nichten und Neffen) wird regelmäßig das Vorliegen eines Dienstverhältnisses vermutet.

 

Das Merkblatt finden Sie auf der Internetseite der Wirtschaftskammer unter https://www.wko.at/Content.Node/Service/Arbeitsrecht-und-Sozialrecht/Arbeitsrecht/Beschaeftigungsformen/Familienhafte-Mitarbeit.html bzw. auf der Internetseite der NÖGKK unter http://www.noedis.at/portal27/dgnoegkkportal/content?contentid=10007.765444&viewmode=content.

 

Für Fragen zur familienhaften Mitarbeit stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Erleichterungen zur Registrierkassenpflicht beschlossen

23/06/2016

Die Erleichterungen, die nunmehr beschlossen wurden, betreffen vor allem gemeinnützige Vereine (Vereinsfeste, kleine Vereinskantinen, Zusammenarbeit von Gastronomie und gemeinnützigen Vereinen bei kleinen Vereinsfesten), aber auch Feste von politischen Parteien, Alm- und Skihütten sowie Umsätze, die außerhalb von festen Räumlichkeiten erzielt werden (Kalte-Hände Regelung).

 

Außerdem wird das Inkrafttreten für die verpflichtende technische Sicherheitseinrichtung von Registrierkassen von 1.1.2017 auf 1.4.2017 verschoben.

 

Als weitere „Maßnahme zur Unterstützung der heimischen Wirtschaft“ soll für die kurzfristige unentgeltliche Mitarbeit von Familienangehörigen künftig grundsätzlich gelten, dass es sich nicht um ein Arbeitsverhältnis sondern um „familienhafte Mithilfe“ handelt.

 

Die Details zum Ministerratsbeschluss können auf der Website des Finanzministeriums unter folgendem Link abgerufen werden:

https://www.bmf.gv.at/aktuelles/Registrierkassen_Erleichterungen.html

Infos zur Registrierkassen-Prüfung durch die Finanzverwaltung

22/06/2016

Seitens der Finanzverwaltung ist geplant, ab Juli 2016 mit den Prüfungen der Registrierkassenpflicht zu beginnen. Vorerst erfolgt die Prüfung der Registrierkassen im Rahmen der Außenprüfungen (d.h. Betriebsprüfungen). Ab Herbst soll auch verstärkt mit Hilfe der Finanzpolizei geprüft werden.

Neugründerförderung “niemals ohne” Steuerberater: 200,- Euro-Gutschein für den ersten Jahresabschluss

20/06/2016

Mit dieser Aktion der Kammer der Wirtschaftstreuhänder sollen Neugründer bei der Unternehmensgründung besonders unterstützt werden.

 

Auf der Website www.niemals-ohne.at können Jungunternehmer eine Gründerbox bestellen.

 

Diese enthält neben einem USB-Stick mit nützlichen Vorlagen und Informationen auch einen Gutschein in der Höhe von Euro 200,– für den ersten Jahresabschluss, der bei einem Steuerberater nach Wahl eingelöst werden kann. Diese Aktion gilt, solange der Vorrat an Gutscheinen reicht und nur bei Vorlage des NEUFÖG-Formulars (oder eines vergleichbaren Nachweises) durch den Gründer. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

 

Antrag auf Vorsteuervergütung für österreichische Unternehmer im Drittland bis 30.06.2016

31/05/2016

Die Frist für Vorsteuervergütungsanträge 2015 österreichischer Unternehmer im Drittland endet am 30.6.2016. Vergütungsanträge für Vorsteuerbeträge in anderen EU-Staaten sind bis 30.09.2016 einzubringen.

Verlängerung des Handwerkerbonus beschlossen

30/05/2016

Mitte Mai wurde die Verlängerung des Handwerkerbonus beschlossen. Nähere Infos dazu finden Sie in unserem News-Beitrag vom 29.04.2016, sowie auf der Handwerkerbonus-Website der österreichischen Bundesregierung (https://www.meinefoerderung.at/hwbweb/).

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