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Familienhafte Mitarbeit in Betrieben

29/07/2016

Die Frage, ob ein Dienstverhältnis oder familienhafte Mitarbeit vorliegt, kann immer nur bezogen auf den jeweiligen Einzelfall beurteilt werden. Zur Orientierungshilfe hat der Hauptverband der Sozialversicherungsträger in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftskammer und dem Finanzministerium ein Merkblatt zum Thema „Familienhafte Mitarbeit in Betrieben“ erstellt. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass bei der Mitarbeit durch

  • EhegattInnen,
  • Eingetragenen PartnerInnen,
  • LebensgefährtInnen,
  • Kindern, Adoptiv- und Stiefkindern sowie
  • Eltern, Großeltern und Geschwistern

 

in der Regel nicht vom Vorliegen eines Dienstverhältnisses ausgegangen wird (- aufgrund der (zum Teil analog erweiterten) gesetzlichen Beistandspflicht).

 

Bei den sonstigen Angehörigen (z.B. Schwäger, Enkel- Pflege- oder Schwiegerkinder, Nichten und Neffen) wird regelmäßig das Vorliegen eines Dienstverhältnisses vermutet.

 

Das Merkblatt finden Sie auf der Internetseite der Wirtschaftskammer unter https://www.wko.at/Content.Node/Service/Arbeitsrecht-und-Sozialrecht/Arbeitsrecht/Beschaeftigungsformen/Familienhafte-Mitarbeit.html bzw. auf der Internetseite der NÖGKK unter http://www.noedis.at/portal27/dgnoegkkportal/content?contentid=10007.765444&viewmode=content.

 

Für Fragen zur familienhaften Mitarbeit stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Erleichterungen zur Registrierkassenpflicht beschlossen

23/06/2016

Die Erleichterungen, die nunmehr beschlossen wurden, betreffen vor allem gemeinnützige Vereine (Vereinsfeste, kleine Vereinskantinen, Zusammenarbeit von Gastronomie und gemeinnützigen Vereinen bei kleinen Vereinsfesten), aber auch Feste von politischen Parteien, Alm- und Skihütten sowie Umsätze, die außerhalb von festen Räumlichkeiten erzielt werden (Kalte-Hände Regelung).

 

Außerdem wird das Inkrafttreten für die verpflichtende technische Sicherheitseinrichtung von Registrierkassen von 1.1.2017 auf 1.4.2017 verschoben.

 

Als weitere „Maßnahme zur Unterstützung der heimischen Wirtschaft“ soll für die kurzfristige unentgeltliche Mitarbeit von Familienangehörigen künftig grundsätzlich gelten, dass es sich nicht um ein Arbeitsverhältnis sondern um „familienhafte Mithilfe“ handelt.

 

Die Details zum Ministerratsbeschluss können auf der Website des Finanzministeriums unter folgendem Link abgerufen werden:

https://www.bmf.gv.at/aktuelles/Registrierkassen_Erleichterungen.html

Infos zur Registrierkassen-Prüfung durch die Finanzverwaltung

22/06/2016

Seitens der Finanzverwaltung ist geplant, ab Juli 2016 mit den Prüfungen der Registrierkassenpflicht zu beginnen. Vorerst erfolgt die Prüfung der Registrierkassen im Rahmen der Außenprüfungen (d.h. Betriebsprüfungen). Ab Herbst soll auch verstärkt mit Hilfe der Finanzpolizei geprüft werden.

Neugründerförderung “niemals ohne” Steuerberater: 200,- Euro-Gutschein für den ersten Jahresabschluss

20/06/2016

Mit dieser Aktion der Kammer der Wirtschaftstreuhänder sollen Neugründer bei der Unternehmensgründung besonders unterstützt werden.

 

Auf der Website www.niemals-ohne.at können Jungunternehmer eine Gründerbox bestellen.

 

Diese enthält neben einem USB-Stick mit nützlichen Vorlagen und Informationen auch einen Gutschein in der Höhe von Euro 200,– für den ersten Jahresabschluss, der bei einem Steuerberater nach Wahl eingelöst werden kann. Diese Aktion gilt, solange der Vorrat an Gutscheinen reicht und nur bei Vorlage des NEUFÖG-Formulars (oder eines vergleichbaren Nachweises) durch den Gründer. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

 

Antrag auf Vorsteuervergütung für österreichische Unternehmer im Drittland bis 30.06.2016

31/05/2016

Die Frist für Vorsteuervergütungsanträge 2015 österreichischer Unternehmer im Drittland endet am 30.6.2016. Vergütungsanträge für Vorsteuerbeträge in anderen EU-Staaten sind bis 30.09.2016 einzubringen.

Verlängerung des Handwerkerbonus beschlossen

30/05/2016

Mitte Mai wurde die Verlängerung des Handwerkerbonus beschlossen. Nähere Infos dazu finden Sie in unserem News-Beitrag vom 29.04.2016, sowie auf der Handwerkerbonus-Website der österreichischen Bundesregierung (https://www.meinefoerderung.at/hwbweb/).

13% Umsatzsteuer seit 01.05.2016 auf Beherbergungsleistungen und die Umsätze von Theatern und Museen

25/05/2016

Seit 01.05.2016 gilt auch für die Beherbergung in eingerichteten Wohn- und Schlafräumen, für die Vermietung von Grundstücken zu Campingzwecken, für Umsätze im Zusammenhang mit dem Betrieb von Theatern, Musikaufführungen, Museen, botanischen oder zoologischen Gärten und Naturparks der Steuersatz von 13% anstatt wie bisher von 10%.

 

Eine Übergangsregel gibt es für solche Umsätze, für die vor dem 01.09.2015 eine An- oder Vorauszahlung getätigt wurde und die zwischen dem 01.05.2016 und dem 31.12.2017 ausgeführt werden: Für sie fällt 10% Umsatzsteuer an.

 

Für die Verabreichung eines Frühstücks im Rahmen einer Beherbergungsleistung gilt weiterhin ein Steuersatz von 10%. Selbst wenn ein Pauschalpreis für Zimmer und Frühstück bezahlt wird, sind die Preise für Umsatzsteuerzwecke aufzuschlüsseln – in einen das Frühstück betreffenden Teil, der der 10%igen Umsatzsteuer unterliegt und in den die Nächtigung betreffenden Teil mit 13% Umsatzsteuer. Ein Mischsteuersatz ist daher nunmehr auch auf das pauschale Nächtigungsgeld in der Höhe von Euro 15,– anzuwenden, das ja ebenfalls die Kosten für Nächtigung und Frühstück umfasst. Die Aufteilung hat im Verhältnis 80 (Nächtigung) : 20 (Frühstück) zu erfolgen, sodass sich daraus ein Vorsteuerabzug von Euro 1,65 (bis April Euro 1,36) pro Nacht ergibt.

Grundanteilverordnung: Afa bei vermieteten Gebäuden – Festlegung des Grundanteils

09/05/2016

Seit dem Steuerreformgesetz 2015/16 sind zur Ermittlung der Abschreibungsbasis von den Anschaffungskosten eines vermieteten bebauten Grundstückes grundsätzlich 40% als Anteil von Grund und Boden auszuscheiden. Zur Berücksichtigung unterschiedlicher örtlicher oder baulicher Verhältnisse wurde nunmehr die Grundanteil-Verordnung veröffentlicht, die erstmalig ab der Veranlagung 2016 anzuwenden ist. Demnach sind unter bestimmten Voraussetzungen niedrigere Anteile an Grund und Boden auszuscheiden:

  • 20% in Gemeinden mit weniger als 100.000 Einwohnern, wenn der durchschnittliche Quadratmeterpreis für baureifes Land weniger als Euro 400,– beträgt.
  • 30% in Gemeinden mit mindestens 100.000 Einwohnern und in Gemeinden, in denen der durchschnittliche Quadratmeterpreis für baureifes Land mindestens Euro 400,– beträgt, wenn das Gebäude mehr als 10 Wohn- oder Geschäftseinheiten umfasst.

 

Der genaue Verordnungswortlaut kann auf der Website des Finanzministeriums unter https://www.bmf.gv.at/steuern/BGBLA_2016_II_99.pdf?5e7gdf abgerufen werden.

Förderung von Handwerkerleistungen

29/04/2016

Der „Handwerkerbonus“ war ursprünglich nur für die Jahre 2014 und 2015 vorgesehen, soll jetzt aber für einen begrenzten Zeitraum verlängert werden:

 

  • Für Arbeiten, die nach dem 31.05.2016 und vor dem 31.12.2017 begonnen werden,
  • wenn sie von befugten Gewerbetreibenden im Bereich der Wohnbaurenovierung, Wohnbauerhaltung oder Wohnbaumodernisierung durchgeführt werden und
  • wenn die betroffenen Gebäudeteile eigenen Wohnzwecken des Förderungswerbers dienen.

 

Pro Jahr können Euro 3.000,– (exkl. USt) an förderbaren Kosten geltend gemacht werden, die Höhe der Förderung ist mit 20% der Kosten beschränkt, sodass die maximal ausschöpfbare Förderung pro Jahr und Förderungswerber Euro 600,– beträgt. Insgesamt sollen für diese Förderung Mittel im Ausmaß von höchstens Euro 40 Millionen für die Jahre 2016 und 2017 zur Verfügung stehen.

 

Derzeit liegt nur ein Gesetzesentwurf (Regierungsvorlage) vor, die endgültige Gesetzwerdung bleibt abzuwarten.

Grunderwerbsteuer: Grundstückswertrechner auf BMF-Homepage

20/04/2016

Seit 2016 wird für Grundstücksübertragungen im Familienkreis und bei unentgeltlichen Übertragungen der Grundstückswert als Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer herangezogen. Der Grundstückswert kann mittels der sogenannten „Pauschalwertmethode“, anhand eines geeigneten Immobilienpreisspiegel oder durch das Verkehrswert-Gutachten eines Sachverständigen ermittelt werden.

 

Zur Vereinfachung der Berechnung nach dem Pauschalwertmodell hat das Finanzministerium auf seiner Homepage einen Rechner veröffentlicht, der samt weiterführenden Informationen unter folgendem Link abgerufen werden kann:

 

https://service.bmf.gv.at/service/allg/gwb/.

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