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Erleichterungen bei der Beschäftigung von Aushilfen ab 2017

10/01/2017

Mit dem EU-Abgabenänderungsgesetz 2016 wurde eine vorerst für die Jahre 2017 bis 2019 befristete Steuerausnahme für Aushilfskräfte geschaffen. Sie soll es Unternehmen (insbesondere Gastronomie- und anderen Dienstleistungsbetrieben) erleichtern für Spitzenzeiten ausreichend Aushilfen zu finden und die Aushilfstätigkeit für jene Personen attraktiver zu machen, die bereits eine vollversicherte Beschäftigung ausüben.

Seit 1.1.2017 können Aushilfen unter folgenden Voraussetzungen lohnsteuerfrei und befreit von DB, DZ und Kommunalsteuer beschäftigt werden:

 

  • Beschäftigung v o n Aushilfen an maximal 18 Tagen:
    Der Dienstgeber beschäftigt an maximal 18 Tagen im Kalenderjahr steuerfreie Aushilfskräfte. Dabei ist es nicht relevant, wie viele Aushilfen der Dienstgeber an einem einzelnen Tag beschäftigt.
  • Beschäftigung a l s Aushilfe an maximal 18 Tagen:
    Der Dienstnehmer ist in Summe an maximal 18 Tagen im Kalenderjahr als steuerfreie Aushilfe beschäftigt. Auf wie viele Dienstgeber sich die 18 Tage verteilen ist dabei unerheblich. Der Dienstnehmer ist verpflichtet, den Dienstgeber zu informieren, wenn und wie viele Tage er im laufenden Kalenderjahr bereits bei einem anderen Dienstgeber als begünstigte Aushilfe tätig war.
  • Vollversicherung:
    Der Dienstnehmer ist aufgrund einer selbständigen oder unselbständigen Erwerbstätigkeit (bei einem anderen Dienstgeber) bereits vollversichert.
  • Geringfügige Beschäftigung:
    Die begünstigte Aushilfe bezieht ein Entgelt bis maximal zur Geringfügigkeitsgrenze.
  • Aushilfskräftebedarf:
    Durch die Beschäftigung der Aushilfskraft soll ein zeitlich begrenzter zusätzlicher Arbeitsanfall abgedeckt oder der Ausfall einer Arbeitskraft ersetzt werden.

 

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Entfall der täglichen Geringfügigkeitsgrenze ab 2017

09/01/2017

Seit 1.1.2017 gibt es keine tägliche Geringfügigkeitsgrenze mehr. Für die Beurteilung, ob ein geringfügiges Dienstverhältnis vorliegt, ist nur mehr die monatliche Geringfügigkeitsgrenze heranzuziehen. Ein Beschäftigungsverhältnis ist dann geringfügig, wenn das Entgelt, das dafür im Kalendermonat gebührt, nicht höher ist als Euro 425,70 (Wert 2017).

 

Wird ein Dienstverhältnis für mindestens einen Monat oder für unbestimmte Zeit  vereinbart, und übersteigt das Entgelt nur deshalb nicht die Geringfügigkeitsgrenze, weil die Beschäftigung im Laufe des Monats beginnt oder endet, dann liegt keine geringfügige Beschäftigung vor.

 

Bei der fallweisen (tagweisen) Beschäftigung ist jeder Tag als eigenständiges Dienstverhältnis zu betrachten, sodass eine Zusammenrechnung der einzelnen Tage innerhalb eines Monats nicht zu erfolgen hat. Vollversicherung liegt dann nur vor, wenn an einem einzelnen Arbeitstag in fallweiser Beschäftigung die monatliche Geringfügigkeitsgrenze überschritten wird.

 

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Investitionszuwachsprämie ab 2017

14/12/2016

Im Ministerrat wurde am 25.10.2016 ein Maßnahmenpaket der Arbeitsgruppe „Wirtschaft und Arbeits­markt“ beschlossen. Als eine Maßnahme zur Stärkung der privaten Investitionen soll wieder eine Investiti­onszuwachsprämie, dieses Mal jedoch nur für KMUs, eingeführt werden. Gefördert sollen neu angeschaffte, aktivierungspflichtige Wirtschaftsgüter des abnutzbaren Anlagevermögens (ausgenommen u.a. PKW und Grundstücke) in den Jahren 2017 und 2018 werden.

 

Die Prämie soll wie folgt gestaffelt werden:

Mitarbeiteranzahl Investitionszuwachs Investitionszuwachsprämie
bis zu 49 Mitarbeiter mind. Euro 50.000 – max. Euro 450.000 15%
50 bis 250 Mitarbeiter mind. Euro 100.000 – max. Euro 750.000 10%

 

 

Der Investitionszuwachs berechnet sich nach dem Durchschnitt der letzten drei vorangegangenen Jahre.
Die Investitionszuwachsprämie wird vom Austria Wirtschaftsservice bzw. von der Österreichischen Hotel & Tourismusbank als direkte Förderung abgewickelt werden. Ein Antrag kann frühestens ab dem 1.1.2017 gestellt werden. Mit der Durchführung der Investitionen (Auftrag/Bestellung) darf erst begonnen werden, wenn der Förderantrag eingereicht worden ist.

 

Auch wenn die Gesetzwerdung noch abzuwarten bleibt, sollte vorsichtshalber geprüft werden, ob größere geplante Investitionen nicht in das nächste Jahr verschoben werden können.

Senkung der Verzugszinsen für Sozialversicherungsbeiträge

Ab 1.1.2017 werden die Verzugszinsen in der Sozialversicherung (von bisher 7,88% (!)) auf 3,38% gesenkt.

Maßgebend ist der zum Stichtag 31. Oktober 2016 gültige Basiszinssatz der Österreichischen Nationalbank zuzüglich vier Prozentpunkten (anstatt bisher 8 Prozentpunkten).

Der Zinssatz gilt sowohl für Beiträge an die Gebietskrankenkassen als auch für Beiträge an die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft.

Senkung DB auf 4,1%

13/12/2016

Der Dienstgeberbeitrag zum Familienlastenausgleich (DB)  wird mit 1.1.2017 von 4,5% auf 4,1% abgesenkt.

Eine weitere Senkung auf 3,9% wird ab 1.1.2018 wirksam.

Weihnachtsgeschenke sind bis Euro 186,–, Betriebsveranstaltungen bis Euro 365,– steuerfrei

09/11/2016

(Weihnachts-)Geschenke an Arbeitnehmer sind innerhalb eines Freibetrages von Euro 186,– jährlich lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei, wenn es sich um Sachzuwendungen handelt (z.B. Warengutscheine, Goldmünzen). Geldgeschenke sind immer steuerpflichtig.

 

Wenn die Geschenke an Dienstnehmer über bloße Aufmerksamkeiten (z.B. Bücher, CDs, Blumen) hinausgehen, besteht auch Umsatzsteuerpflicht (sofern dafür ein Vorsteuerabzug geltend gemacht werden konnte).

 

Für die Teilnahme an Betriebsveranstaltungen (z.B. Betriebsausflug, Weihnachtsfeier) gibt es pro Arbeitnehmer und Jahr einen Steuerfreibetrag von Euro 365,–. Denken Sie bei der betrieblichen Weihnachtsfeier daran, dass alle Betriebsveranstaltungen des ganzen Jahres zusammengerechnet werden. Ein eventueller Mehrbetrag ist steuerpflichtiger Arbeitslohn.

Übermittlung von Sonderausgaben an die Finanzverwaltung im Datenaustauschverfahren ab 2017

08/11/2016

Sonderausgaben werden bisher ausschließlich auf Grundlage der Eintragung in der Steuererklärung berücksichtigt. Für bestimmte Sonderausgaben, nämlich Spenden, Kirchenbeiträge, Beiträge für die freiwillige Weiterversicherung und den Nachkauf von Versicherungszeiten in der gesetzlichen Pensionsversicherung wird für Zahlungen ab dem Jahr 2017 ein verpflichtender automatischer Datenaustausch zwischen der empfangenden Organisation und der Finanzverwaltung eingeführt. Die betroffenen Sonderausgaben müssen dann nicht mehr im Rahmen der Steuererklärung bekannt gegeben werden, denn die Finanzverwaltung kann – wenn die Spenderin bzw. der Spender das möchte – die übermittelten Daten automatisiert in den Bescheid übernehmen. Untersagt der Spender dem Spendenempfänger die Datenübermittlung  an die Finanzverwaltung, so ist die Berücksichtigung als Sonderausgabe – selbst im Wege der Steuererklärung – ausgeschlossen.

 

Voraussetzung ist in allen Fällen, dass die empfangende Organisation eine feste örtliche Einrichtung im Inland hat. Somit sind z. B. Beiträge an ausländische Kirchen und Religionsgesellschaften ohne feste örtliche Einrichtung im Inland oder abzugsfähige Spenden an eine entsprechende ausländische Organisation nicht erfasst. Sie bleiben selbstverständlich unverändert als Sonderausgaben abzugsfähig und müssen ab der Veranlagung 2017 weiterhin in der Steuererklärung geltend gemacht werden.

Handwerkerbonus auch 2017

07/11/2016

Aufgrund des schwachen Wirtschaftswachstums liegen die Voraussetzungen vor, dass auch für 2017 Förderungen im Rahmen des Handwerkerbonus gewährt werden können. Da von den insgesamt vorgesehenen Fördermitteln von Euro 40 Mio. 2016 maximal Euro 20. Mio. ausgeschöpft werden durften, sollten für 2017 noch mindestens Euro 20 Mio. zur Verfügung stehen.

 
Genauere Informationen zu Fördervoraussetzungen und Antragstellung stehen auf der Handwerkerbonus-Website der österreichischen Bundesregierung unter  https://www.meinefoerderung.at/hwbweb/ zur Verfügung.

Keine tägliche Geringfügigkeitsgrenze mehr ab 2017

04/10/2016

Ab 1.1.2017 wird es keine tägliche Geringfügigkeitsgrenze mehr geben. Für die Beurteilung, ob ein geringfügiges Dienstverhältnis vorliegt, ist nur mehr die monatliche Geringfügigkeitsgrenze heranzuziehen. Ein Beschäftigungsverhältnis ist dann geringfügig, wenn das Entgelt, das dafür im Kalendermonat gebührt, nicht höher ist als Euro 425,70 (voraussichtlicher Wert 2017).

 

Wird ein Dienstverhältnis für mindestens einen Monat oder für unbestimmte Zeit  vereinbart, und übersteigt das Entgelt nur deshalb nicht die Geringfügigkeitsgrenze, weil die Beschäftigung im Laufe des Monats beginnt oder endet, dann liegt keine geringfügige Beschäftigung vor.

 

Bei der fallweisen (tagweisen) Beschäftigung ist jeder Tag als eigenständiges Dienstverhältnis zu betrachten, sodass eine Zusammenrechnung der einzelnen Tage innerhalb eines Monats nicht zu erfolgen hat. Vollversicherung liegt dann nur vor, wenn an einem einzelnen Arbeitstag in fallweiser Beschäftigung die monatliche Geringfügigkeitsgrenze überschritten wird.

 

Zur Beurteilung, ob Vollversicherung oder ein geringfügiges Dienstverhältnis vorliegt, kann die folgende Übersicht herangezogen werden (Quelle: https://www.noedis.at/portal27/dgnoegkkportal/content?contentid=10007.771246&viewmode=content&portal:componentId=gtna0a72f11-f9d2-413c-be43-7bd41288826b ):

 

stix-news-16-10-1

Steuerbegünstigungen in Zusammenhang mit der Anschaffung von Registrierkassen

03/10/2016

Erfolgt im Zeitraum zwischen 1.3.2015 und 31.3.2017 die Anschaffung einer elektronischen Registrierkasse bzw. eines elektronischen Kassensystems oder wird ein vorhandenes Aufzeichnungssystem so umgerüstet, dass es den Anforderungen an die neuen Aufzeichnungspflichten entspricht, so stehen folgende steuerliche Begünstigungen zu:

  • Sofortabschreibung der Anschaffungs- und Umrüstungskosten, wobei die angeschafften Wirtschaftsgüter, selbst wenn es sich um geringwertige handelt (Anschaffungskosten von nicht mehr als Euro 400,–), dennoch zur Deckung eines investitionsbedingten Gewinnfreibetrages herangezogen werden dürfen

 

  • Prämie in der Höhe von Euro 200,–:Die Prämie beträgt grundsätzlich Euro 200,– pro Erfassungseinheit. Für elektronische Kassensysteme, die über mehrere Eingabestationen verfügen beträgt die Prämie zumindest Euro 200,– pro Kassensystem, maximal aber Euro 30,– pro Eingabestation. Bei einem Kassensystem bis zu sechs Eingabestationen beträgt die Prämie demnach Euro 200,–. Ab sieben Eingabestationen bemisst sich die Prämie für das Kassensystem nach der Zahl der Eingabestationen (7 Eingabestationen x Euro 30,– = Euro 210,– Prämie).Für Erfassungseinheiten, für deren Anschaffung bereits eine Prämie beansprucht wurde, steht im Fall der nachträglichen Umrüstung keine weitere Prämie zu.Die Prämie ist steuerfrei und führt zu keiner steuerlichen Aufwandskürzung. Sie ist mit dem Formular E 108c, spätestens mit der Steuererklärung des jeweiligen Jahres zu beantragen.
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