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Kleinunternehmer: Pauschalierung und Erhöhung der Umsatzgrenze

02/01/2020

Ab der Veranlagung 2020 gibt es für (Klein-)Unternehmer eine neue Pauschalierungsmöglichkeit zur Ermittlung des Gewinnes. Die Pauschalierung steht Steuerpflichtigen offen, die Einkünfte aus selbständiger Arbeit oder gewerbliche Einkünfte erzielen und deren Nettoumsätze maximal Euro 35.000,– pro Jahr betragen. Ausgenommen sind Gesellschafter-Geschäftsführer, Aufsichtsratsmitglieder und Stiftungsvorstände. Ein einmaliges Überschreiten der Umsatzgrenze bis höchstens Euro 40.000,– ist unschädlich.

 

Diese Kleinunternehmer können die Betriebsausgaben pauschal mit 45 % bzw. Dienstleistungsbetriebe mit 20 % des Nettoumsatzes ansetzen. Zusätzlich dürfen nur die Sozialversicherungsbeiträge und der Grundfreibetrag abgezogen werden. Es müssen daher grundsätzlich weder Belege für Betriebsausgaben aufbewahrt noch eine Anlagenverzeichnis oder ein Wareneingangsbuch geführt werden. Wenn freiwillig von dieser Art der Pauschalierung abgegangen wird, dann kann sie frühestens nach Ablauf von drei Wirtschaftsjahren wieder angewendet werden.

 

Gleichzeitig wird die Umsatzgrenze für die Anwendung der umsatzsteuerlichen Kleinunternehmerbefreiung von derzeit Euro 30.000 auf Euro 35.000 angehoben.

Weihnachtsurlaub von 24.12.2019 bis 1.1.2020

12/12/2019

Bitte hier klicken um den Download zu starten: Info Weihnachtsurlaub

Sozialversicherungswerte 2020

11/12/2019

Hier eine erste Vorschau auf die wichtigsten SV-Werte für das Jahr 2020:

 

Höchstbeitragsgrundlage monatlich € 5.370,00
Höchstbeitragsgrundlage Sonderzahlungen jährlich € 10.740,00
Höchstbeitragsgrundlage freie DN ohne SZ, GSVG, BSVG monatlich € 6.265,00
Geringfügigkeitsgrenze monatlich € 460,66

 

Die Auflösungsabgabe über derzeit Euro 131,– bei DG-Kündigung oder einvernehmlicher Auflösung entfällt mit Ende 2019.

 

EuGH: die unendliche Geschichte der Energieabgabenvergütung

29/11/2019

Mit dem Budgetbegleitgesetz 2011 hat der österreichische Gesetzgeber die Rückvergütung von Energieabgaben für den Zeitraum ab 2011 auf Betriebe eingeschränkt, deren Schwerpunkt in der Herstellung körperlicher Wirtschaftsgüter besteht. Dienstleistungsbetriebe – wie im vorliegenden Fall ein Hotel – wurden damit von der Vergütung ausgeschlossen.

Mit seinem Urteil in der Rs C-585/17, Dilly’s Wellnesshotel, stellt der EuGH nun klar, dass die strittige Einschränkung des Kreises der Erstattungsberechtigten auf produzierende Betriebe (und damit der Ausschluss von Dienstleistungsbetrieben) zulässig ist. Die Umsetzung des EuGH-Urteils im anhängigen VwGH-Verfahren (Ro 2016/15/0041) bleibt abzuwarten.

Steuerreform 2020

12/11/2019

Einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen, die sich durch die – vor der Nationalratswahl beschlossene – Steuerreform 2020 ergeben, finden Sie in unserer Sonder-Klienten-Info: Steuerreform 2020.

Firmenbuch: elektronische Einreichung des Jahresabschlusses

09/09/2019

Die Jahresabschlüsse von Kapitalgesellschaften mit dem Bilanzstichtag 31.12.2018 sind bis zum 30.9.2019 beim Firmenbuch elektronisch einzureichen und offenzulegen. Vergessen Sie nicht, dass innerhalb dieser Frist mittelgroße und große GmbHs bzw. AGs auch den Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses einreichen müssen.

Mit welchen Konsequenzen ist bei Nichteinhaltung zu rechnen? Bei nicht fristgerechter Einreichung droht eine automatische Zwangsstrafe von mindestens Euro 700,– pro Geschäftsführer (Vorstand) und Gesellschaft. Wird trotz Verhängung einer Strafe der Jahresabschluss nicht offengelegt, so folgen alle zwei Monate automatisch weitere Zwangsstrafen, bis der Jahresabschluss beim Firmenbuch hinterlegt ist.

Bei mittelgroßen Kapitalgesellschaften erhöht sich die Zwangsstrafe im ordentlichen Verfahren auf das Dreifache, also mindestens Euro 2.100,– pro Organ und Gesellschaft. Bei großen Kapitalgesellschaften sogar auf das Sechsfache, also mindestens Euro 4.200,– pro Organ und Gesellschaft. Bei Kleinstkapitalgesellschaften halbiert sich der Strafrahmen und beträgt Euro 350,–.

Hinweis: Für die Fristeinhaltung ist das Einlangen bei Gericht relevant. Da es erfahrungsgemäß bei der elektronischen Einreichung durchaus zu Verzögerungen wegen Überlastung der Server kommen kann, empfiehlt es sich, einen Zeitpuffer einzuplanen.

 

Gebühren für die elektronische Einreichung des Jahresabschlusses blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert  GmbH  AG
Eingabegebühr € 34 € 152
Eintragungsgebühr € 21 €   21
insgesamt € 55 € 173

eZustellung behördlicher Nachrichten ab 2020

19/08/2019

Ab Jänner 2020 sind Unternehmen verpflichtet, an der elektronischen Zustellung teilzunehmen. Behördliche Nachrichten sollen demnach künftig in das elektronische Postfach des Unternehmensserviceportal (USP) „MeinPostkorb“ zugestellt werden. Die Daten dafür werden – soweit dort vorhanden – von FinanzOnline in das Unternehmensserviceportal übertragen. (Entsprechende Informationsschreiben wurden zum Teil schon über die Databoxen von FinanzOnline an Unternehmer zugestellt.)

 

Informationen zur eZustellung, zu häufig gestellten Fragen und zu allfälligen Ausnahmen finden Sie unter folgenden Links:

 

https://www.usp.gv.at/Portal.Node/usp/public/content/news/ueber_das_usp/451841.html

 

https://www.bmdw.gv.at/DigitalisierungundEGovernment/ElektronischeZustellung/Seiten/eZustellung-Unternehmen-ab-1.12.2019.aspx

 

 

Vorsteuerrückerstattung innerhalb der EU – Frist 30.9.2019

13/08/2019

Für die Erstattung von Vorsteuern des Jahrs 2018 in EU-Mitgliedsstaaten endet die Frist am 30.9.2019. Die Anträge in der EU sind zwingend über das lokale elektronische Portal (für alle österreichischen Unternehmer somit via FinanzOnline) einzureichen.

Grundsätzlich kann vom Erstattungsstaat die Übermittlung von Rechnungen mit einer Bemessungsgrundlage von über Euro 1.000,– bzw. von Tankbelegen über Euro 250,– verlangt werden. Der deutschen Steuerverwaltung sind solche Belege zwingend vorzulegen, sodass es sich empfiehlt diese dem Antrag gleich als pdf-Dokument anzuschließen. Dabei gilt es, die maximale Datengröße bei Einreichung über FinanzOnline von 5 MB zu beachten.

Unterjährig gestellte Anträge müssen Vorsteuern von zumindest Euro 400,– umfassen. Bezieht sich ein Antrag auf ein ganzes Kalenderjahr bzw. auf den letzten Zeitraum eines Kalenderjahres, so müssen die Erstattungsbeträge zumindest Euro 50,– betragen.

 

Familienbeihilfe bzw. Familenbonus Plus und Ferienjob: Was dürfen Kinder verdienen?

15/07/2019

Der seit Anfang des Jahres geltende Familienbonus Plus (monatlich Euro 125,– bzw. Euro 41,67) setzt den Bezug der Familienbeihilfe voraus. Um den Familienbeihilfenanspruch nicht zu verlieren, gilt es bei (Ferial-)Jobs der Kinder Folgendes zu beachten:

Kinder bis zur Vollendung des 19. Lebensjahrs dürfen ganzjährig beliebig viel verdienen.

Kinder über 19 Jahre sollten ein nach dem laufenden Einkommensteuertarif zu versteuerndes Jahreseinkommen (nach Abzug von Sozialversicherungsbeiträgen, Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen) von Euro 10.000,– nicht überschreiten. Andernfalls wird die Familienbeihilfe um den übersteigenden Betrag gekürzt und ist zurückzuzahlen. Solange der Anspruch auf Familienbeihilfe aufrecht bleibt, hat dies keine Auswirkung auf den Familienbonus Plus.

 

In folgenden Fällen darf auf die Einreichung einer Einkommensteuererklärung nicht vergessen werden:

Bis zur Geringfügigkeitsgrenze von monatlich Euro 446,81 (Wert 2019) fallen weder Einkommensteuer noch Dienstnehmer-Sozialversicherungsbeiträge an. Bestehen allerdings zwei oder mehrere geringfügige Beschäftigungen nebeneinander, dann kommt es zu einer Pflichtveranlagung zur Einkommensteuer, sofern das zu veranlagende Einkommen mehr als Euro 12.000,– beträgt.

Bei (Ferial-)Jobs in Form von Werkverträgen oder freien Dienstverträgen, bei denen vom Auftraggeber kein Lohnsteuerabzug vorgenommen wird, muss ab einem Jahreseinkommen von Euro 11.000,– eine Einkommensteuererklärung abgegeben werden.

 

Für die Beurteilung, ob Familienbeihilfe und Familienbonus Plus zustehen, sind sämtliche der Einkommensteuer unterliegende Einkünfte heranzuziehen. Daher sind beispielsweise auch Vermietungseinkünfte oder Sonstige Einkünfte zu berücksichtigen. Außer Ansatz bleiben Lehrlingsentschädigungen, Waisenpensionen sowie endbesteuerte Einkünfte.

BMF – Info „Rückweisungen von auf falsche IBAN angewiesenen Einzahlungen“

15/06/2019

Bereits seit 28.6.2013 ist die „neue“ Bankverbindung der Finanzämter für Zahlungsanweisungen zu verwenden.
Laut einer Information des BMF, haben aktuelle Erhebungen ergeben, dass noch immer eine nicht unerhebliche Anzahl von Überweisungen mit „alter“ IBAN (ATXX 6000 0000 05XX XXXX; BIC OPSKATWW) durchgeführt werden.
Ab Juli 2019 werden Finanzamtszahlungen auf das alte Konto nicht mehr angenommen und mit dem Hinweis auf eine falsche IBAN zurückgeleitet.
Wir empfehlen daher, die in Ihren Systemen hinterlegten Bankdaten für Überweisungen an Ihr Finanzamt ehestmöglich auf den aktuellen IBAN und BIC zu
aktualisieren!
Die Bankverbindungsdaten werden auf sämtlichen Schriftstücken des jeweiligen Finanzamtes angedruckt und sind auch auf der Homepage des BMF unter www.bmf.gv.at in der Rubrik „Ämter und Behörden“ ersichtlich.

 

 

Die aktuelle Bankverbindung für das Finanzamt Amstetten Melk Scheibbs lautet:
BAWAG P.S.K.
IBAN: AT32 0100 0000 0550 4154
BIC: BUNDATWW

 
Die aktuelle Bankverbindung für das Finanzamt Kirchdorf Perg Steyr lautet:
BAWAG P.S.K.
IBAN: AT65 0100 0000 0552 4512
BIC: BUNDATWW

 

 

 

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