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Was Kinder in den Ferien verdienen dürfen

21/06/2012

Wenn studierende Kinder für die Ferien einen lukrativen Ferialjob finden, so ist das sowohl für die Kinder als auch für die Eltern erfreulich. Für die Eltern kann ein Ferialjob allerdings auch zu empfindlichen finanziellen Einbußen führen.

Die gute Nachricht vorweg: Kinder unter 18 Jahren können ganzjährig beliebig viel verdienen, ohne dass Familienbeihilfe und Kinderabsetzbetrag gefährdet sind. Aufpassen muss man aber bei Kindern ab 18 Jahren: Um in diesem Fall die Familienbeihilfe und den Kinderabsetzbetrag nicht zu verlieren, darf das nach Tarif zu versteuernde Jahreseinkommen des Kindes (nach Abzug von Sozialversicherungsbeiträgen, Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen) 10.000 € nicht überschreiten, unabhängig davon, ob es in den Ferien oder außerhalb der Ferien erzielt wird. Umgerechnet auf Brutto-Gehaltseinkünfte darf ein Kind daher insgesamt bis zu brutto rd 12.439 € pro Jahr (Bruttogehalt ohne Sonderzahlungen unter Berücksichtigung von SV-Beiträgen bzw Werbungskosten- und Sonderausgabenpauschale) bzw einschließlich der Sonderzahlungen brutto rd 14.512 € pro Jahr verdienen, ohne dass die Eltern um die Familienbeihilfe und den Kinderabsetzbetrag bangen müssen. weiterlesen…

Liegenschaftsverkäufe noch vor dem 1. April 2012 realisieren?

14/03/2012

Über die geplanten steuerlichen Maßnahmen, insbesondere auch über die Änderung bei
Veräußerung von Liegenschaften ab 1.4.2012, haben wir bereits im Rahmen des Sparpaketes 2012-
2016 grundsätzlich informiert (siehe News). weiterlesen…

Sparpaket 2012-2016: Die geplanten steuerlichen Maßnahmen

15/02/2012

Die steuerlichen Maßnahmen des vorige Woche von der Regierung präsentierten Sparpakets sollen bis 2016 insgesamt ein zusätzliches Steueraufkommen von rd 7,5 Mrd Euro brin­gen. Ein erheblicher Teil der geplanten Maß­nahmen steht dabei unter dem Motto „Schließung von Steuerlücken“. Nach folgend finden Sie einen Überblick über die einzelnen Maßnahmen mit ergänzenden Erläuterungen auf Basis der der­zeit verfügbaren Informationen.

Für die legistische Umsetzung des Sparpakets ist folgender Fahrplan vorgesehen:

Ab 20. Februar sollen die Gesetzesentwürfe in Begutachtung gehen, wobei nur eine sehr kur­ze Begutachtungsfrist von 2 Wochen vorgese­hen ist. Anfang bis spätestens Mitte März soll das gesamte Sparpaket im Ministerrat be­schlossen werden. Nach den parlamentari­schen Beratungen ist die Beschlussfassung im Parlament für den 28. März geplant. In Kraft treten wird es mit der Kundmachung im April. Wirksam werden die einzelnen Maßnahmen aber zu unterschiedlichen Zeitpunkten.

Wir werden Sie laufend weiter informieren.

Download der Übersicht: Sparpaket.pdf

Enthaltene Themen:

  • SPARPAKET 2012 -2016: DIE GEPLANTEN STEUERLICHEN MASSNAHMEN
  • IMMOBILEN
  • UMSATZSTEUER
  • GRUPPENBESTEUERUNG
  • MINERALÖLSTEUER
  • SOLIDARBEITRAG FÜR BESSERVERDIENENDE
  • FINANZTRANSAKTIONSSTEUER
  • ABGELTUNGSSTEUER SCHWEIZ
  • HALBIERUNG DER PRÄMIE FÜR BAUSPAREN UND ZUKUNFTSVORSORGE
  • STRIKTERE KONTROLLEN BEI FORSCHUNGSPRÄMIEN UND ANHEBUNG FORSCHUNGSDECKEL BEI AUFTRAGSFORSCHUNG
  • SOZIALVERSICHERUNG

 

Angabe des Mindestentgelts bei Jobangeboten

19/12/2011

Arbeitgeber und Arbeitsvermittler sind seit 1.3.2011 verpflichtet, in Stellenausschreibungen das für den ausgeschriebenen Arbeitsplatz geltende Mindestentgelt und eine etwaige Bereitschaft zur Überzahlung anzugeben. Dabei genügt es in der Regel, das zwingende kollektivvertragliche Mindestentgelt anzugeben.
Formulierung zB: „Bruttogehalt € xxxx, Überzahlung möglich.“
Ab 1.1.2012 erfolgt beim ersten Verstoß gegen diese Verpflichtung  eine Ermahnung durch die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde. Im Wiederholungsfall ist die Verhängung einer Verwaltungsstrafe bis zu € 360,– vorgesehen.

Checkliste “Steuertipps zum Jahresende 2011″

18/12/2011

Hier können Sie unsere Steuertipps zum Jahresende 2011 nachlesen: Steuertipps

Vignettenpreise für Autobahnbenützung werden ab 2012 geringfügig erhöht

24/10/2011

Die Preise für Vignetten, die für die Benützung der österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen von einspurigen und mehrspurigen KFZ (bis zu einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von 3,5 to) zu bezahlen sind, werden ab 2012 wie folgt erhöht:

Vignettenpreise

einspurige KFZ

mehrspurige KFZ

bisher

NEU

bisher

NEU

Jahresvignetten

30,50 €

31,00 €

76,50 €

77,80 €

2-Monatsvignette (gültig ab 1.12.11)

11,50 €

11,70 €

23,00 €

23,40 €

10-Tagesvignette (gültig ab 1.12.11)

4,50 €

4,60 €

7,90 €

8,00 €

Beginn Anspruchsverzinsung

01/10/2011

Ab 1.Oktober jeden Jahres werden für Nachzahlungen bzw Gutschriften aus der Einkommen- und Körperschaftsteuerveranlagung des Vorjahres Anspruchszinsen (derzeit 2,88%) verrechnet. Wer für 2010 mit einer Steuernachzahlung rechnen muss, kann die Belastung durch Anspruchszinsen im Wege einer freiwilligen Anzahlung in Höhe der zu erwartenden Steuernachzahlung vermeiden. Anspruchszinsen unter 50 € werden nicht vorgeschrieben (Freigrenze). Dadurch bleiben zB Nachzahlungen für 2010 wie folgt zinsenfrei:

    € 20.000 bis 31.10.2011
    € 15.000 bis 11.11.2011
    € 10.000 bis 02.12.2011
    € 5.000   bis 05.02.2011

Dabei ist wichtig, dass die Anzahlung so rechtzeitig geleistet wird, dass sie bereits bei Ende des zinsenfreien Zeitraumes am Finanzamtkonto gutgeschrieben ist.
Hinweis: Anspruchszinsen sind generell ertragsteuerlich neutral: Zinsenaufwendungen sind daher steuerlich nicht absetzbar, Zinsenerträge dafür steuerfrei.

Kinderbetreuung in den Ferien – absetzbare Kosten erweitert!

18/08/2011

Im Wartungserlass 2011 der Lohnsteuerrichtlinien wurden Klarstellungen zur Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten getroffen:
Für die Ferienbetreuung (zB Ferienlager) sind nunmehr sämtliche Kosten absetzbar, sofern die Betreuung durch eine pädagogisch qualifizierte Person erfolgt. Somit sind nun auch Kosten für Verpflegung und Unterkunft, Sportveranstaltungen, Fahrtkosten zum und vom Ferienlager, Kosten für den Unterricht in der Ferienschule oder Nachhilfeunterricht abzugsfähig!
Die Richtlinien sind bereits auf offene Veranlagungsfälle anzuwenden.

Neues Zuwanderungsmodell: Rot-Weiß-Rot Karte

06/07/2011

Im Zuge des Auslaufens der Übergangsregelung betreffend Arbeitnehmerfreizügigkeit und Dienstleistungsfreiheit für die mit 1.5.2004 der EU beigetretenen acht neuen Mitgliedstaaten wurde das AuslBG grundlegend überarbeitet und ein neues kriteriengeleitetes Zuwanderungsmodell geschaffen. Dieses neue Zuwanderungsmodell ist auf

  • besonders hochqualifizierte Arbeitnehmer,
  • Fachkräfte in Mangelberufen und
  • sonstige Schlüsselkräfte

aus Drittstaaten anzuwenden. Für jede dieser drei Gruppen von Arbeitnehmern sieht das AuslBG nunmehr einen Kriterienkatalog vor (Anlagen A, B und C zum AuslBG). Anhand dieses Kriterienkatalogs (in dem zB Ausbildung, Berufserfahrung, Sprachkenntnisse und Alter berücksichtigt werden) werden Punkte vergeben. Für die Einstufung in eine der drei vorgenannten Gruppen ist jeweils eine Mindestpunktezahl weiterlesen…