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Gesundheitsberuferegister ab 1.7.2018

13/07/2018

Angehörige der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe und der gehobenen medizinisch-technischen Dienste müssen sich, wenn sie zum 1.7.2018 noch keinen Gesundheitsberuf ausgeübt haben, vor Beginn der Berufsausübung im Gesundheitsberuferegister eintragen lassen. Für Personen, die am 1.7.2018 bereits ihren Beruf ausgeübt haben, läuft die Eintragungsfrist bis zum 30.6.2019.
Folgende Zielsetzungen der Einführung des Registers werden auf der Website des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz genannt: Qualitätssicherung, Patientensicherheit und Transparenz für Berufsangehörige, PatientInnen und DienstgeberInnen.

Umfangreiche Informationen zum Gesundheitsberuferegister und zur Registrierung finden sich unter folgenden Weblinks:

https://www.bmgf.gv.at/home/Gesundheit/Berufe/Gesundheitsberuferegister/#f7

https://www.gesundheit.gv.at/gesundheitssystem/professional/gesundheitsberuferegister/gesundheitsberuferegister

Senkung des Arbeitslosenbeitrages für Niedrigverdiener

29/06/2018

Zur Entlastung von Personen mit niedrigem Einkommen werden mit 1.7.2018 die Grenzen für den reduzierten Arbeitslosenversicherungsbeitrag angehoben. Er beträgt dann:

  • bis zu einem Bruttoentgelt von Euro 1.648,– (bislang bis zu Euro 1.381,–): 0%
  • bis zu einem Bruttoentgelt von Euro 1.798,– (bislang bis zu Euro 1.506,–): 1%
  • bis zu einem Bruttoentgelt von Euro 1.948,– (bislang bis zu Euro 1.696,–): 2%

 

Ab einem Bruttoentgelt von mehr als Euro 1.948,– fallen 3% an Arbeitslosenversicherungsbeitrag an.

 

Verlängerung der Eintragungsfrist für wirtschaftliche Eigentümer

10/06/2018

Bis zum 1.6.2018 sollten sich wirtschaftliche Eigentümer in das Register der wirtschaftlichen Eigentümer eintragen. Da es jedoch in den Wochen davor aufgrund der intensiven Nutzung der Online-Meldeformulare zur zeitweisen Überlastung des Systems gekommen ist und viele Anfragen beim Finanzministerium gezeigt haben, dass es bei der Auslegung des WiEReG noch Unsicherheiten gibt, wurde die Frist, ab der für die Nichteintragung gestraft wird, auf 16.8.2018 verschoben.

Änderungen im Arbeitsrecht ab 1. Juli 2018

28/05/2018

Im Oktober 2017 wurden – knapp vor der Nationalratswahl – zahlreiche Änderungen im Arbeitsrecht beschlossen, von denen einige mit 1. Juli 2018 in Kraft treten.

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Senkung der Umsatzsteuer für Beherbergungsleistungen

12/04/2018

Im März wurde vom Nationalrat die Senkung des Umsatzsteuersatzes für Beherbergungsleistungen von 13% auf 10% beschlossen. Damit wird die Erhöhung, die seit dem 1. Mai 2016 gilt, mit Wirkung ab 1. November 2018 wieder rückgängig gemacht. Die Senkung betrifft Beherbergungs- und Campingumsätze einschließlich der damit regelmäßig verbundenen Nebenleistungen (zB Beheizung; ortsübliches Frühstück, wenn der Preis im Beherbergungsentgelt enthalten ist).

LEI (Legal Entity Identifier) – Voraussetzung für Wertpapiergeschäfte ab 2018

01/03/2018

Seit 3.1.2018 ist für die Durchführung von Wertpapiergeschäften durch Unternehmer (juristische Personen (AGs, GmbHs, Vereine), Personengesellschaften, Einzelpersonen mit Firmenbucheintragung) ein gültiger LEI-Code Voraussetzung. Es handelt sich dabei um eine 20-stellige Nummer, die der weltweiten Identifizierung von Teilnehmern am Finanzmarkt dient (Legal Entity Identifier).

 

Diese muss k o s t e n p f l i c h t i g bei einer Vergabestelle beantragt und dem Kreditinstitut bekannt gegeben werden. Die jährlich erforderliche Verlängerung des LEI unterliegt ebenfalls einer Gebühr.
Für Österreich sind zwei deutsche Vergabestellen zuständig, die beide jeweils über Ansprechpartner für österreichische Unternehmen verfügen:

 

1) GS1 Germany mit GS1 Austria: https://www.lei.direct/
Kosten: Euro 89,– für die erstmalige Beantragung, Euro 59,– für die jährliche Verlängerung

 

2) WM-Leiportal mit der österreichischen Kontrollbank: https://www.wm-leiportal.org bzw. https://www.oekb.at/weitere-serviceangebote/lei-service.html
Kosten: Euro 80,– für die erstmalige Beantragung, Euro 70,– für die jährliche Verlängerung

 

Weitere Informationen über LEI finden Sie auch in unserem Newsartikel vom 23.10.2017 und auf der Website der WKO:
https://www.wko.at/branchen/information-consulting/finanzdienstleister/legal-entity-identifier-lei.html

Familienbonus

20/02/2018

Als eines der ersten Projekte der neuen Regierung soll der Familienbonus Plus umgesetzt werden. Derzeit liegt ein „Vortrag an den Ministerrat“ vor, auf dessen Grundlage ein Gesetzesentwurf erarbeitet werden wird.
Geplant ist demnach ein Familienbonus in Form eines Absetzbetrages, aufgrund dessen sich die Steuerlast für jedes Kind, das in Österreich lebt und für das Familienbeihilfe bezogen wird, bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres um Euro 1.500,– pro Jahr reduzieren soll. Für volljährige Kinder, für die Familienbeihilfe bezogen wird, wird der Familienbonus Euro 500,– pro Jahr betragen.

 
Der Bonus soll wahlweise von einem Elternteil beansprucht oder auf beide aufgeteilt werden können.
Da geringverdienende Alleinverdiener und Alleinerzieher nicht vom Familienbonus profitieren können, soll für diese ein höherer Alleinverdiener- bzw. Alleinerzieherabsetzbetrag umgesetzt werden. Details dazu liegen vorerst aber noch nicht vor.

 

Der Familienbonus soll ab dem Jahr 2019 gelten und entweder über die Lohnverrechnung oder im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung geltend gemacht werden können.
Der Kinderfreibetrag und die Absetzbarkeit von Kinderbetreuungskosten für Kinder bis zum 10. Lebensjahr werden im Gegenzug abgeschafft.
Erste Fragen und Antworten zum Thema finden sich auch auf der Website des Finanzministeriums unter: https://www.bmf.gv.at/top-themen/FamilienbonusPlus.html

Regierungsprogramm: Pläne für Finanzen und Steuern

19/02/2018

Im Regierungsprogramm der neuen Regierung sind umfangreiche Reformen für den Bereich Finanzen und Steuern vorgesehen. Es werden folgende Ziele definiert:
1. Entlastung der Bürger und Familien
2. Steuerstrukturreform
3. Steuerliche Entlastung für Unternehmen und Entlastung des Faktors Arbeit
4. Vereinfachung und moderne Services
5. Reform bzw. Senkung weiterer Steuern und Abgaben sowie Bekämpfung des Steuerbetrugs

 

Details dazu können im Regierungsprogramm ab Seite 125 nachgelesen werden:
https://www.bundeskanzleramt.gv.at/documents/131008/569203/Regierungsprogramm_2017%e2%80%932022.pdf/b2fe3f65-5a04-47b6-913d-2fe512ff4ce6

Beschäftigungsbonus: Anträge nur noch bis 31.1.2018 möglich

08/01/2018

Mit dem Beschäftigungsbonus werden 50% der Lohnnebenkosten für Mitarbeiter, die ab dem 1.7.2017 eingestellt wurden, gefördert (zu den genauen Voraussetzungen s. unseren News-Beitrag vom 27.6.2017).  Ursprünglich war ein Fördervolumen von 2 Milliarden Euro geplant.
Die neue Bundesregierung hat diese Maßnahme (aufgrund der verbesserten konjunkturellen Lage) als „nicht zielführend“ erachtet und daher vorzeitig gestoppt. Erstanträge für den Beschäftigungsbonus sowie Nachmeldungen können demnach nur noch bis 31.1.2018 über den aws-Fördermanager eingebracht werden.

 

Informationen dazu finden sie auf der Website http://www.beschaeftigungsbonus.at/.

 

KMU-Investitionszuwachsprämie: Antragstellung für 2018 vorerst nicht möglich

28/12/2017

Für 2018 war ursprünglich die zweite Tranche der KMU Investitionszuwachsprämie geplant. Eine Antragstellung für diese Förderung ist laut einer aktuellen Information auf der Website des AWS vorerst aber nicht möglich. Dazu wird folgende Begründung angeführt: „Die neue Bun­desregierung hat die Entscheidung über die Fortsetzung des gegenständlichen Förderprogrammes ab 1. Jänner 2018 zu treffen und dafür die entsprechenden budgetären Grundlagen zu schaffen.“

 

Sobald uns neue Informationen vorliegen, werden wir sie umgehend an Sie weitergeben.

 

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