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Verlängerung von Härtefall-Fonds, Ausfallsbonus und Verlustersatz für Betrachtungszeiträume ab Juli 2021

03/08/2021

Verlängerung Härtefall-Fonds (Phase 3):

  • für 3 weitere Betrachtungszeiträume (Juli, August, September 2021)
  • Bei Beantragung des Zeitraums Juli 2021 werden pauschal 50% der Förderhöhe zusätzlich für den Zeitraum 16.06 – 30.06.2021 abgegolten, damit auch für diesen Zeitraum eine Förderung aus dem Härtefall-Fonds möglich wird, da der letzte mögliche Betrachtungszeitraum beim Härtefall-Fonds Phase 2 am 15.06.2021 endete.
  • Mindestförderhöhe € 600,- und Maximalförderhöhe € 2.000,- pro Betrachtungszeitraum
  • Im Antrag sind zusätzliche Angaben zu machen zum Nachweis einer wirtschaftlich signifikanten Bedrohung.

Hier der Link zum Muster-Formular für den Online Antrag in Phase 3: https://www.wko.at/service/muster-antrag-haertefall-fonds.pdf

 

Verlängerung Ausfallsbonus (Ausfallsbonus II):

  • für 3 weitere Betrachtungszeiträume (Juli, August, September 2021)
  • Voraussetzung ist ein 50% Umsatzausfall (bisher 40%).
  • Die Ersatzrate ist nach einem branchenspezifischen Rohertrag gestaffelt – 10%, 20%, 30% oder 40% (bisher 15% bzw. in März und April 30% Bonus zzgl. optional 15% Vorschuss auf FKZ 800.000).

Es ist kein Vorschuss auf den FKZ 800.000 mehr möglich (da keine Verlängerung für den FKZ 800.000 – letzter möglicher Betrachtungszeitraum des FKZ 800.000 endet am 30.06.2021)

  • Die Förderhöhe ist gedeckelt pro Betrachtungszeitraum mit € 80.000 (bisher € 30.000).

Die Förderhöhe ist im Weiteren gedeckelt pro Betrachtungszeitraum mit der Kurzarbeit. Die Kurzarbeitsbeihilfe des Betrachtungszeitraums und der Ausfallsbonus dürfen maximal den Umsatz des Vergleichszeitraums ergeben.

  • Beantragung ab 16. August 2021 möglich
  • Regelungen betreffend Dividenden, Bonuszahlungen und Kündigungen wurden vom FKZ 800.000 übernommen. Darunter fallen:
    • Keine Bonuszahlungen an Vorstände oder Geschäftsführer in 2020 und 2021 in Höhe von mehr als 50% ihrer Bonuszahlung für das Wirtschaftsjahr 2019
    • Verpflichtung zum Erhalt der Arbeitsplätze
    • Von 16. März 2020 bis 30. Juni 2021 keine Ausschüttung von Dividenden oder sonstigen rechtlich nicht zwingenden Gewinnausschüttungen.

Danach bis 31. Dezember 2021 maßvolle Dividenden- und Gewinnauszahlungspolitik.

 

Verlängerung Verlustersatz:

  • für 6 weitere Betrachtungszeiträume (Juli – Dezember 2021)
  • Voraussetzung ist ein 50% Umsatzausfall (bisher 30%)
  • Antragstellung in 2 Tranchen

Antrag der 1.Tranche ab 16. August 2021 bis 31. Dezember 2021 möglich.

Antrag der 2. Tranche ab 01. Jänner 2022 bis 30. Juni 2022 möglich.

  • Noch offen ist, ob eine Kombination mit dem Fixkostenzuschuss 800.000 in den Monaten vor Juli 2021 möglich ist.

Bisher schloss eine Beantragung des Fixkostenzuschusses 800.000 im Zeitraum von 16. September 2020 bis 30. Juni 2021 eine Beantragung des Verlustersatzes in diesem Zeitraum aus.

 

 

Härtefallfonds – letzter Betrachtungszeitraum 16.05. – 15.06.2021

22/06/2021

Anträge können bis 31.07. 2021 gestellt werden.

Insgesamt sind durch die Verlängerung um drei Betrachtungszeiträume jetzt Anträge für max. 15 Betrachtungszeiträume möglich.

Wichtig: Für Anträge, die nach dem 15.04.2021 gestellt werden, gilt, dass eine selbständige unternehmerische Tätigkeit zum Zeitpunkt der Antragstellung und im gesamten beantragten Betrachtungszeitraum ausgeübt werden muss! (also keine Ruhendmeldung bei Gewerbebetrieben)

 

Last Call – Frist 31.Mai 2021 für erste Maßnahmen von beantragten Investitionsprämien

20/05/2021

Wir möchten Sie daran erinnern, dass die Frist zur Umsetzung von ersten Maßnahmen für per 28. Februar beantragte Investitionsprämien mit 31. Mai 2021 endet!

 

Als erste Maßnahmen zählen zum Beispiel die Bestellung, der Abschluss eines Kaufvertrages, Beantragung behördlicher Genehmigungen, der Beginn von ersten Lieferungen und Leistungen, Anzahlungen oder der Baubeginn.

Laut FAQs der aws fallen Planungsleistungen und Finanzierungsgespräche, -anträge und -zusagen nicht unter die ersten Maßnahmen.

 

Umgesetzt bzw. fertiggestellt sein müssen sämtliche Investitionen erst bis 28.02.2023! (für Investitionsvolumen bis EUR 20 Mio, darüber noch längere Frist).

Nach Fertigstellung und Bezahlung muss eine Endabrechnung gelegt werden, laut FAQs ist derzeit keine ausdrückliche Frist dafür vorgesehen.

 

Bitte beachten Sie auch die 3-jährige Sperrfrist für Anlagegüter, für welche die Investitionsprämie beantragt wurde. Demnach müssen diese Anlagegüter mindestens 3 Jahre im Unternehmen in Österreich belassen werden.

 

Hinweisen möchten wir Sie auf unsere Tipps zur Abrechnung der Investitionsprämie in unserer Klienteninfo 02-2021, die Sie unter News/Klienteninfo finden.

 

Härtefallfonds – Ausweitung der Zeiträume & Neuerungen

16/04/2021

Seit heute ist die Antragstellung für den Zeitraum 16.03 – 15.04.2021 möglich! Insgesamt wurden die Betrachtungszeiträume von 12 auf insgesamt 15 ausgeweitet. Die Antragstellung ist bis einschließlich 31.07.2021 möglich.

 

Zusätzlich zum Comeback-Bonus wird ab 1. Juni ein Zusatzbonus von EUR 100 für jeden geförderten Betrachtungszeitraum ausbezahlt. Die Auszahlung erfolgt automatisch!

 

Für Neugründer wurden die Anspruchsbedingungen erweitert. Wurde die unternehmerische Tätigkeit bis 31.10.2020 aufgenommen, ist die Antragstellung nun möglich.

 

Klarstellend geregelt wurde für Anträge, die nach dem 15.4.2021 gestellt werden, dass eine selbstständige unternehmerische Tätigkeit zum Zeitpunkt der Antragstellung und im gesamten beantragten Betrachtungszeitraum ausgeübt werden muss. Ebenso dürfen zum Zeitpunkt der Antragstellung im jeweils beantragten Betrachtungszeitraum keine Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung bezogen worden sein.

Corona-Familienhärtefonds – Ende Beantragungsfrist am 31.03.2021!

08/03/2021

Die Antragstellung ist mittels Online-Formular möglich. Den Link zum Online Formular sowie weiterführende Infos finden Sie auf folgender Seite:

https://www.bundeskanzleramt.gv.at/service/coronavirus/coronavirus-infos-familien-und-jugend/corona-familienhaerteausgleich.html

 

Voraussetzungen zur Beantragung des Familienhärtefonds:

  • Grundvoraussetzung ist, dass die Familie ihren Hauptwohnsitz in Österreich hat und dass zum Stichtag 28. Februar 2020 oder spätestens zum Zeitpunkt der Antragstellung für mindestens ein im Familienverband lebendes Kind Familienbeihilfe bezogen wurde.
  • Für unselbstständig Erwerbstätige: Mindestens ein im gemeinsamen Haushalt lebender Elternteil, der am 28. Februar 2020 beschäftigt war, hat aufgrund der Corona-Krise seinen Arbeitsplatz verloren oder wurde in Corona-Kurzarbeit gemeldet.
  • Für selbstständig Erwerbstätige und Bewirtschafter einer Land- und Forstwirtschaft: Mindestens ein im gemeinsamen Haushalt lebender Elternteil ist aufgrund der Corona-Krise in eine finanzielle Notsituation geraten und zählt zum förderfähigen Kreis natürlicher Personen aus dem Härtefallfonds. Dem Antrag auf Corona-Familienhärtefonds ist die Förderzusage des Härtefallfonds beizulegen, was eine Beantragung des Härtefallfonds vor Beantragung des Corona-Familienhärtefonds voraussetzt, bitte um Beachtung!
  • Das aktuelle Nettoeinkommen der Familie darf eine bestimmte Grenze gestaffelt nach Haushaltsgröße nicht überschreiten.

 

Last Call – Investitionsprämie – Antragsfrist 28. Februar 2021

18/02/2021

Die Frist zur Beantragung der Investitionsprämie läuft mit 28. Februar 2021 ab!

Alle durchgeführten oder geplanten Investitionen müssen bis Ende Februar 2021 beantragt werden! Dies gilt auch für Investitionen, für die erste Maßnahmen nach dem 28. Februar erfolgen, sofern sie bis 31. Mai 2021 gesetzt werden! Die Umsetzung bzw. Fertigstellung der Investitionen kann jedenfalls bis 28. Februar 2023 erfolgen.

 

Allgemeine Informationen zur Investitionsprämie finden Sie in unseren vorhergehenden Beiträgen und in der Klienteninfo Ausgabe 04/2020.

 

 

Sozialversicherungswerte für 2021

12/02/2021

Bitte hier klicken um den Download zu starten: Sozialversicherungswerte für 2021

Fristen Investitionsprämie – teilweise Änderungen

11/02/2021

Eines vorweg: Keine Änderung bei der Frist zur Beantragung der Investitionsprämie! Alle durchgeführten oder geplanten Investitionen müssen bis 28. Februar 2021 beantragt werden!

Im Ministerrat vom 21.01.2021 wurden aber folgende Änderungen beschlossen (die erforderliche Gesetzesänderung ist noch ausständig):

 

  • Verlängert wird die Frist zur Setzung von ersten Maßnahmen bis 31.05.2021. Darunter fallen zum Beispiel die Bestellung, der Abschluss eines Kaufvertrages, der Beginn von ersten Leistungen, Anzahlungen oder der Baubeginn. Diese Investitionen sind jedenfalls auch bis 28.02.2021 zu beantragen.
  • Verlängert werden soll auch der Durchführungszeitraum um jeweils 1 Jahr:
    von 28.02.2022 auf den 28.02.2023 für Investitionsvolumen bis EUR 20 Mio und von 28.02.2024 auf den 28.02.2025 für Investitionsvolumen über EUR 20 Mio.
  • Weiters soll die Frist zur Endabrechnung der Investitionen von 3 Monaten auf 6 Monate verlängert werden.

 

Allgemeine Informationen zur Investitionsprämie finden Sie in unseren vorhergehenden Beiträgen und in der Klienteninfo Ausgabe 04/2020.

 

 

Verlängerung COVID-19-bedingter Abgaben-Stundungen bis 31.3.2021, COVID-19-Ratenzahlungsmodell ab April 2021

07/01/2021

Durch das COVID-19 Steuermaßnahmengesetz wurden bereits bestehende und bis 15.1.2021 verlängerte COVID-19-bedingte Stundungen von Steuerschulden automatisch bis zum 31.3.2021 verlängert.

Die Zahlungsfrist für Abgaben, die im Zeitraum 26.9.2020 bis 28.2.2021 fällig werden, wird per Gesetz auf den 31.3.2021 verschoben. Stundungsanträge sind daher für diese Abgaben nicht erforderlich.

Für den Zeitraum 15.3.2020 bis 31.3.2021 fallen keine Stundungszinsen und keine Säumniszuschläge an.

Auch werden für Nachforderungen aus den Veranlagungen 2019 und 2020 keine Anspruchszinsen vorgeschrieben.

 

Ab April 2021 besteht die Möglichkeit COVID-19-bedingte Rückstände innerhalb von längstens 36 Monaten zu begleichen.

Der Antrag für die Phase 1, die von 1.4.2021 bis 30.6.2022 (15 Monate) läuft, ist von 4.3.2021 bis 31.3.2021 einzubringen. Voraussetzung dafür ist, dass es sich bei dem Abgabenrückstand, für den das „COVID-19-Ratenzahlungsmodell“ in Anspruch genommen wird, um Abgabenschulden handelt, die überwiegend zwischen 15.3.2020 und 31.3.2021 fällig geworden sind, zuzüglich der in der Phase 1 fällig werdenden Einkommensteuer- und Körperschaftsteuervorauszahlungen. Die Genehmigung der Ratenzahlung in Phase 1 erfolgt ohne Bonitätsprüfung beim Abgabenschuldner.

Wurden in der Phase 1 zumindest 40% des Abgabenrückstandes getilgt, so kann der Restrückstand inklusive der in Phase 2 fällig werdenden Vorauszahlungen an Einkommensteuer und Körperschaftsteuer in höchstens 21 weiteren Monatsraten bis 31.3.2024 entrichtet werden (Phase 2). Der Antrag dafür muss vor dem 31.5.2022 eingebracht werden. Die Einbringlichkeit des Rückstandes muss in dieser Phase glaubhaft gemacht werden, wobei die Details dazu noch in einer Verordnung des BMF geregelt werden sollen.

In jeder der beiden Phasen kann einmal die Neuverteilung der Raten beantragt werden.

Die Stundungszinsen für das Ratenzahlungsmodell werden mit 2% über dem Basiszinssatz festgesetzt, das sind derzeit rund 1,38%.

Das Ratenzahlungsmodell kann auch für Rückstände bei der Österreichischen Gesundheitskasse und bei der Sozialversicherung der Selbständigen Anwendung finden (Antragstellung für Phase 1 im März 2021, für Phase 2 bis 30.6.2022).

Frohe Weihnachten

16/12/2020

Wir wünschen Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2021!

Bleiben Sie gesund!

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