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eZustellung behördlicher Nachrichten ab 2020

19/08/2019

Ab Jänner 2020 sind Unternehmen verpflichtet, an der elektronischen Zustellung teilzunehmen. Behördliche Nachrichten sollen demnach künftig in das elektronische Postfach des Unternehmensserviceportal (USP) „MeinPostkorb“ zugestellt werden. Die Daten dafür werden – soweit dort vorhanden – von FinanzOnline in das Unternehmensserviceportal übertragen. (Entsprechende Informationsschreiben wurden zum Teil schon über die Databoxen von FinanzOnline an Unternehmer zugestellt.)

 

Informationen zur eZustellung, zu häufig gestellten Fragen und zu allfälligen Ausnahmen finden Sie unter folgenden Links:

 

https://www.usp.gv.at/Portal.Node/usp/public/content/news/ueber_das_usp/451841.html

 

https://www.bmdw.gv.at/DigitalisierungundEGovernment/ElektronischeZustellung/Seiten/eZustellung-Unternehmen-ab-1.12.2019.aspx

 

 

Vorsteuerrückerstattung innerhalb der EU – Frist 30.9.2019

13/08/2019

Für die Erstattung von Vorsteuern des Jahrs 2018 in EU-Mitgliedsstaaten endet die Frist am 30.9.2019. Die Anträge in der EU sind zwingend über das lokale elektronische Portal (für alle österreichischen Unternehmer somit via FinanzOnline) einzureichen.

Grundsätzlich kann vom Erstattungsstaat die Übermittlung von Rechnungen mit einer Bemessungsgrundlage von über Euro 1.000,– bzw. von Tankbelegen über Euro 250,– verlangt werden. Der deutschen Steuerverwaltung sind solche Belege zwingend vorzulegen, sodass es sich empfiehlt diese dem Antrag gleich als pdf-Dokument anzuschließen. Dabei gilt es, die maximale Datengröße bei Einreichung über FinanzOnline von 5 MB zu beachten.

Unterjährig gestellte Anträge müssen Vorsteuern von zumindest Euro 400,– umfassen. Bezieht sich ein Antrag auf ein ganzes Kalenderjahr bzw. auf den letzten Zeitraum eines Kalenderjahres, so müssen die Erstattungsbeträge zumindest Euro 50,– betragen.

 

Familienbeihilfe bzw. Familenbonus Plus und Ferienjob: Was dürfen Kinder verdienen?

15/07/2019

Der seit Anfang des Jahres geltende Familienbonus Plus (monatlich Euro 125,– bzw. Euro 41,67) setzt den Bezug der Familienbeihilfe voraus. Um den Familienbeihilfenanspruch nicht zu verlieren, gilt es bei (Ferial-)Jobs der Kinder Folgendes zu beachten:

Kinder bis zur Vollendung des 19. Lebensjahrs dürfen ganzjährig beliebig viel verdienen.

Kinder über 19 Jahre sollten ein nach dem laufenden Einkommensteuertarif zu versteuerndes Jahreseinkommen (nach Abzug von Sozialversicherungsbeiträgen, Werbungskosten, Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen) von Euro 10.000,– nicht überschreiten. Andernfalls wird die Familienbeihilfe um den übersteigenden Betrag gekürzt und ist zurückzuzahlen. Solange der Anspruch auf Familienbeihilfe aufrecht bleibt, hat dies keine Auswirkung auf den Familienbonus Plus.

 

In folgenden Fällen darf auf die Einreichung einer Einkommensteuererklärung nicht vergessen werden:

Bis zur Geringfügigkeitsgrenze von monatlich Euro 446,81 (Wert 2019) fallen weder Einkommensteuer noch Dienstnehmer-Sozialversicherungsbeiträge an. Bestehen allerdings zwei oder mehrere geringfügige Beschäftigungen nebeneinander, dann kommt es zu einer Pflichtveranlagung zur Einkommensteuer, sofern das zu veranlagende Einkommen mehr als Euro 12.000,– beträgt.

Bei (Ferial-)Jobs in Form von Werkverträgen oder freien Dienstverträgen, bei denen vom Auftraggeber kein Lohnsteuerabzug vorgenommen wird, muss ab einem Jahreseinkommen von Euro 11.000,– eine Einkommensteuererklärung abgegeben werden.

 

Für die Beurteilung, ob Familienbeihilfe und Familienbonus Plus zustehen, sind sämtliche der Einkommensteuer unterliegende Einkünfte heranzuziehen. Daher sind beispielsweise auch Vermietungseinkünfte oder Sonstige Einkünfte zu berücksichtigen. Außer Ansatz bleiben Lehrlingsentschädigungen, Waisenpensionen sowie endbesteuerte Einkünfte.

BMF – Info „Rückweisungen von auf falsche IBAN angewiesenen Einzahlungen“

15/06/2019

Bereits seit 28.6.2013 ist die „neue“ Bankverbindung der Finanzämter für Zahlungsanweisungen zu verwenden.
Laut einer Information des BMF, haben aktuelle Erhebungen ergeben, dass noch immer eine nicht unerhebliche Anzahl von Überweisungen mit „alter“ IBAN (ATXX 6000 0000 05XX XXXX; BIC OPSKATWW) durchgeführt werden.
Ab Juli 2019 werden Finanzamtszahlungen auf das alte Konto nicht mehr angenommen und mit dem Hinweis auf eine falsche IBAN zurückgeleitet.
Wir empfehlen daher, die in Ihren Systemen hinterlegten Bankdaten für Überweisungen an Ihr Finanzamt ehestmöglich auf den aktuellen IBAN und BIC zu
aktualisieren!
Die Bankverbindungsdaten werden auf sämtlichen Schriftstücken des jeweiligen Finanzamtes angedruckt und sind auch auf der Homepage des BMF unter www.bmf.gv.at in der Rubrik „Ämter und Behörden“ ersichtlich.

 

 

Die aktuelle Bankverbindung für das Finanzamt Amstetten Melk Scheibbs lautet:
BAWAG P.S.K.
IBAN: AT32 0100 0000 0550 4154
BIC: BUNDATWW

 
Die aktuelle Bankverbindung für das Finanzamt Kirchdorf Perg Steyr lautet:
BAWAG P.S.K.
IBAN: AT65 0100 0000 0552 4512
BIC: BUNDATWW

 

 

 

Vorsteuererstattung bei Drittlandsbezug

15/05/2019

Ausländische Unternehmer, die ihren Sitz außerhalb der EU haben, können bis 30.6.2019 einen Antrag auf Rückerstattung österreichischer Vorsteuern 2018 stellen. Der Antrag muss beim Finanzamt Graz-Stadt eingebracht werden (Formular U5 und bei erstmaliger Antragstellung Fragebogen Verf18). Belege über die entrichtete Einfuhrumsatzsteuer und sämtliche Rechnungen sind im Original dem Antrag beizulegen. Die Frist ist nicht verlängerbar! Auch im umgekehrten Fall, nämlich für Vorsteuervergütungen österreichischer Unternehmer im Drittland (z. B. Serbien, Schweiz, Norwegen), endet am 30.6.2019 die Frist für Vergütungsanträge des Jahres 2018.

 

Sonderfall Großbritannien

Sofern keine anderweitige politische Lösung gefunden wird, droht der ungeregelte Austritt Großbritanniens aus der EU. Ein harter Brexit – ohne Übergangsregelungen – bedeutet, dass Großbritannien jedenfalls ab dem Zeitpunkt des Austritts als Drittland gilt. Vorsteuererstattungsanträge können elektronisch über FinanzOnline nur bis zu diesem Datum eingebracht werden. Es empfiehlt sich daher so rasch wie möglich die Vorsteuerrückerstattungsanträge für das Kalenderjahr 2018 und für das erste Quartal 2019 noch elektronisch einzubringen. Danach können solche Anträge nur mehr in Papierform mit allen erforderlichen Dokumenten direkt bei der zuständigen Behörde in Großbritannien eingebracht werden.

 

Auszeichnung mit dem Gütesiegel Betriebliche Gesundheitsförderung

28/03/2019

BGF_Gütesiegel_19-21Wir sind stolz auf die Auszeichnung mit dem Gütesiegel Betriebliche Gesundheitsförderung, das unserer Kanzlei gestern im Rahmen eines Festaktes in St. Pölten verliehen wurde. Unter der Anleitung der NÖGKK wurden in den vergangenen Monaten verschiedene Maßnahmen im Bereich der Gesundheitsförderung und Arbeitszufriedenheit umgesetzt. Davon profitieren nicht nur unsere Mitarbeiter/innen sondern letztlich auch Sie als unsere Mandanten, frei nach unserem Projekt-Motto: Xsund STEUERN wir Ihren Erfolg.

 

 

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Einen ausführlichen Bericht über die Gütesiegel-Verleihung können Sie hier nachlesen:

https://www.noegkk.at/cdscontent/?contentid=10007.792035

Persönlicher Feiertag statt Karfreitag

21/03/2019

Nachdem die bisherige Karfreitags-Feiertagsregelung (Feiertag für Angehörige der evangelischen Kirchen, der Altkatholischen Kirche und der Evangelisch-methodistischen Kirche ein Feiertag) zu Jahresbeginn vom EuGH als gleichheitswidrig aufgehoben wurde, besteht nunmehr für alle Dienstnehmer die Möglichkeit einen persönlichen Feiertag pro Urlaubsjahr frei zu nehmen. Es handelt sich dabei nicht um einen zusätzlichen Feiertag oder Urlaubstag (- das gesetzliche Urlaubsausmaß bleibt gleich); der Arbeitnehmer kann lediglich selbst bestimmen, welchen Tag er einseitig (aus welchen Gründen auch immer) als Urlaubstag bestimmt. Der persönliche Feiertag muss dem Arbeitgeber gegenüber mindestens 3 Monate im Voraus geltend gemacht werden. In den ersten 3 Monaten nach Inkrafttreten der Neuregelung muss die Bekanntgabe möglichst frühzeitig, spätestens jedoch zwei Wochen im Vorhinein erfolgen. Wenn der Dienstnehmer auf Ersuchen des Dienstgebers hin an seinem persönlichen Feiertag dann doch arbeitet, so gebührt ihm dafür das doppelte Entgelt.

 

Nähere Informationen und Beispiele dazu finden sich auf der Website der WKO unter:
https://www.wko.at/service/arbeitsrecht-sozialrecht/karfreitag-persoenlicher-feiertag.html

Änderungen bei der Berechnung der Kammerumlage 1 ab 2019

30/01/2019

Alle Mitglieder der Wirtschaftskammer sind grundsätzlich verpflichtet die Kammerumlage 1 (KU 1) zu entrichten. Wenn die Inlandsumsätze allerdings im Kalenderjahr Euro 150.000,– nicht übersteigen, dann muss keine KU1 bezahlt werden. Die Höhe der Abgabe wird vierteljährlich vom Unternehmer (bzw. seinem steuerlichen Vertreter) selbst ermittelt und ist dann bis zum 15. des zweitfolgenden Kalendermonats an das Finanzamt einzuzahlen. Bemessungsgrundlage für die KU1 ist die Summe der Vorsteuern (inkl. Reverse-Charge-Vorsteuern, Erwerbssteuern und Einfuhrumsatzsteuern).

 

Seit 1.1.2019 wird die Umsatzsteuer auf Investitionen nicht mehr in die Bemessungsgrundlage der KU 1 einbezogen. Die Regelung bezieht sich auf das gesamte Anlagevermögen und unterscheidet nicht zwischen neuen und gebrauchten, gekauften oder selbst hergestellten Wirtschaftsgütern, sofern diese umsatzsteuerlich als für das Unternehmen angeschafft gelten (- nicht daher z.B. Vorsteuern von PKWs). Die Befreiung gilt auch für geringwertige Wirtschaftsgüter.

 

Die zweite Änderung betrifft den Beitragssatz, der nunmehr bis zu einer Bemessungsgrundlage von 3 Mio. Euro von 0,3 auf 0,29% gesenkt wurde. Für übersteigende Bemessungsgrundlagen ergeben sich geringere Beitragssätze nach dem folgenden Staffeltarif:

 

Bemessungsgrundlage (Summe der Vorsteuern) Beitragssatz
bis 3 Mio. Euro 0,29%
mehr als 3 Mio. bis 32,5 Mio Euro 0,2755 %
mehr als 32,5 Mio Euro 0,2552%

 

Nähere Infos zur KU 1 finden Sie in einer Broschüre der WKO unter folgendem Link:

https://www.wko.at/service/steuern/weitere_Kammerumlage1Kammerumlage2Grundumlage_Broschuere.pdf

 

Umsatzsteuerliche Behandlung von Gutscheinen ab 2019

29/01/2019

Bislang war die Ausstellung von Gutscheinen zum späteren Bezug von Waren oder nicht konkretisierten Dienstleistungen noch kein steuerbarer Vorgang. Seit 1.1.2019 wird unterschieden in Einzweck- oder Mehrzweckgutscheine, die eine unterschiedliche umsatzsteuerliche Behandlung nach sich ziehen.

 

Einzweckgutscheine sind Gutscheine, bei denen der Ort der Leistung und die dafür geschuldete Umsatzsteuer bereits bei der Ausstellung feststehen (z. B. Gutschein für eine bestimmte Konzertkarte, bestimmtes Küchengerät eines Herstellers). Umsätze aus Einzweckgutscheinen werden zum Zeitpunkt der Übertragung des Gutscheines verwirklicht. Dies gilt auch dann, wenn der Gutschein durch einen Dritten übertragen wird oder später keine Einlösung erfolgt.

 

Bei Mehrzweckgutscheinen erfolgt die umsatzsteuerliche Leistung erst zum Zeitpunkt der Leistungserbringung (Einlösung des Gutscheines) und nicht schon bei der Übertragung. Die Übertragung (Veräußerung) eines Mehrzweckgutscheins (z. B. Geschenkbons, Geschenkmünzen) durch Unternehmer, die zu einem späteren Bezug von Waren nach freier Wahl oder noch nicht konkretisierten Dienstleistungen berechtigt, stellt weder einen umsatzsteuerbaren Vorgang dar, noch unterliegt dieses Entgelt der Anzahlungsbesteuerung. Auch Gutscheine, die zum Bezug von Leistungen in verschiedenen Ländern berechtigen (mit unterschiedlichen Leistungsorten), stellen Mehrzweckgutscheine dar.

 

Bei Preiserstattungsgutscheinen (Gutscheine, die zu einer nachträglichen Vergütung berechtigen) und Preisnachlassgutscheinen (Gutscheine, die zum verbilligten Erwerb einer Leistung berechtigen) erfolgt die umsatzsteuerliche Leistung erst mit Einlösung der Gutscheine.

 

Elektronische Dienstleistungen im EU-Ausland: Vereinfachung für Kleinstunternehmer

28/01/2019

Für elektronische Dienstleistungen an Endkunden tritt ab 1.1.2019 eine Vereinfachung in Kraft. Erbringt ein Kleinstunternehmer nur gelegentlich elektronische Dienstleistungen an Nichtunternehmer in anderen Mitgliedstaaten, so sind diese am Unternehmerort (Ursprungsland) steuerbar. Diese Regelung betrifft Leistungen bis zu einem Gesamtumsatz von insgesamt € 10.000. Für inländische Kleinstunternehmer soll damit für diese Dienstleistungen die umsatzsteuerliche Kleinunternehmerbefreiung auch über die Grenze zur Anwendung kommen. Wurde die Umsatzgrenze hingegen im Vorjahr überschritten, bleibt diese elektronische Dienstleistung weiterhin am Empfängerort steuerbar. Wird die Umsatzgrenze im laufenden Kalenderjahr überschritten, ist die Grundregel der Besteuerung am Empfängerort erst ab dem Umsatz, mit dem die Schwelle überschritten wurde, anwendbar.

 

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