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BMF – Info „Rückweisungen von auf falsche IBAN angewiesenen Einzahlungen“

15/06/2019

Bereits seit 28.6.2013 ist die „neue“ Bankverbindung der Finanzämter für Zahlungsanweisungen zu verwenden.
Laut einer Information des BMF, haben aktuelle Erhebungen ergeben, dass noch immer eine nicht unerhebliche Anzahl von Überweisungen mit „alter“ IBAN (ATXX 6000 0000 05XX XXXX; BIC OPSKATWW) durchgeführt werden.
Ab Juli 2019 werden Finanzamtszahlungen auf das alte Konto nicht mehr angenommen und mit dem Hinweis auf eine falsche IBAN zurückgeleitet.
Wir empfehlen daher, die in Ihren Systemen hinterlegten Bankdaten für Überweisungen an Ihr Finanzamt ehestmöglich auf den aktuellen IBAN und BIC zu
aktualisieren!
Die Bankverbindungsdaten werden auf sämtlichen Schriftstücken des jeweiligen Finanzamtes angedruckt und sind auch auf der Homepage des BMF unter www.bmf.gv.at in der Rubrik „Ämter und Behörden“ ersichtlich.

 

 

Die aktuelle Bankverbindung für das Finanzamt Amstetten Melk Scheibbs lautet:
BAWAG P.S.K.
IBAN: AT32 0100 0000 0550 4154
BIC: BUNDATWW

 
Die aktuelle Bankverbindung für das Finanzamt Kirchdorf Perg Steyr lautet:
BAWAG P.S.K.
IBAN: AT65 0100 0000 0552 4512
BIC: BUNDATWW

 

 

 

Vorsteuererstattung bei Drittlandsbezug

15/05/2019

Ausländische Unternehmer, die ihren Sitz außerhalb der EU haben, können bis 30.6.2019 einen Antrag auf Rückerstattung österreichischer Vorsteuern 2018 stellen. Der Antrag muss beim Finanzamt Graz-Stadt eingebracht werden (Formular U5 und bei erstmaliger Antragstellung Fragebogen Verf18). Belege über die entrichtete Einfuhrumsatzsteuer und sämtliche Rechnungen sind im Original dem Antrag beizulegen. Die Frist ist nicht verlängerbar! Auch im umgekehrten Fall, nämlich für Vorsteuervergütungen österreichischer Unternehmer im Drittland (z. B. Serbien, Schweiz, Norwegen), endet am 30.6.2019 die Frist für Vergütungsanträge des Jahres 2018.

 

Sonderfall Großbritannien

Sofern keine anderweitige politische Lösung gefunden wird, droht der ungeregelte Austritt Großbritanniens aus der EU. Ein harter Brexit – ohne Übergangsregelungen – bedeutet, dass Großbritannien jedenfalls ab dem Zeitpunkt des Austritts als Drittland gilt. Vorsteuererstattungsanträge können elektronisch über FinanzOnline nur bis zu diesem Datum eingebracht werden. Es empfiehlt sich daher so rasch wie möglich die Vorsteuerrückerstattungsanträge für das Kalenderjahr 2018 und für das erste Quartal 2019 noch elektronisch einzubringen. Danach können solche Anträge nur mehr in Papierform mit allen erforderlichen Dokumenten direkt bei der zuständigen Behörde in Großbritannien eingebracht werden.

 

Auszeichnung mit dem Gütesiegel Betriebliche Gesundheitsförderung

28/03/2019

BGF_Gütesiegel_19-21Wir sind stolz auf die Auszeichnung mit dem Gütesiegel Betriebliche Gesundheitsförderung, das unserer Kanzlei gestern im Rahmen eines Festaktes in St. Pölten verliehen wurde. Unter der Anleitung der NÖGKK wurden in den vergangenen Monaten verschiedene Maßnahmen im Bereich der Gesundheitsförderung und Arbeitszufriedenheit umgesetzt. Davon profitieren nicht nur unsere Mitarbeiter/innen sondern letztlich auch Sie als unsere Mandanten, frei nach unserem Projekt-Motto: Xsund STEUERN wir Ihren Erfolg.

 

 

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Einen ausführlichen Bericht über die Gütesiegel-Verleihung können Sie hier nachlesen:

https://www.noegkk.at/cdscontent/?contentid=10007.792035

Persönlicher Feiertag statt Karfreitag

21/03/2019

Nachdem die bisherige Karfreitags-Feiertagsregelung (Feiertag für Angehörige der evangelischen Kirchen, der Altkatholischen Kirche und der Evangelisch-methodistischen Kirche ein Feiertag) zu Jahresbeginn vom EuGH als gleichheitswidrig aufgehoben wurde, besteht nunmehr für alle Dienstnehmer die Möglichkeit einen persönlichen Feiertag pro Urlaubsjahr frei zu nehmen. Es handelt sich dabei nicht um einen zusätzlichen Feiertag oder Urlaubstag (- das gesetzliche Urlaubsausmaß bleibt gleich); der Arbeitnehmer kann lediglich selbst bestimmen, welchen Tag er einseitig (aus welchen Gründen auch immer) als Urlaubstag bestimmt. Der persönliche Feiertag muss dem Arbeitgeber gegenüber mindestens 3 Monate im Voraus geltend gemacht werden. In den ersten 3 Monaten nach Inkrafttreten der Neuregelung muss die Bekanntgabe möglichst frühzeitig, spätestens jedoch zwei Wochen im Vorhinein erfolgen. Wenn der Dienstnehmer auf Ersuchen des Dienstgebers hin an seinem persönlichen Feiertag dann doch arbeitet, so gebührt ihm dafür das doppelte Entgelt.

 

Nähere Informationen und Beispiele dazu finden sich auf der Website der WKO unter:
https://www.wko.at/service/arbeitsrecht-sozialrecht/karfreitag-persoenlicher-feiertag.html

Änderungen bei der Berechnung der Kammerumlage 1 ab 2019

30/01/2019

Alle Mitglieder der Wirtschaftskammer sind grundsätzlich verpflichtet die Kammerumlage 1 (KU 1) zu entrichten. Wenn die Inlandsumsätze allerdings im Kalenderjahr Euro 150.000,– nicht übersteigen, dann muss keine KU1 bezahlt werden. Die Höhe der Abgabe wird vierteljährlich vom Unternehmer (bzw. seinem steuerlichen Vertreter) selbst ermittelt und ist dann bis zum 15. des zweitfolgenden Kalendermonats an das Finanzamt einzuzahlen. Bemessungsgrundlage für die KU1 ist die Summe der Vorsteuern (inkl. Reverse-Charge-Vorsteuern, Erwerbssteuern und Einfuhrumsatzsteuern).

 

Seit 1.1.2019 wird die Umsatzsteuer auf Investitionen nicht mehr in die Bemessungsgrundlage der KU 1 einbezogen. Die Regelung bezieht sich auf das gesamte Anlagevermögen und unterscheidet nicht zwischen neuen und gebrauchten, gekauften oder selbst hergestellten Wirtschaftsgütern, sofern diese umsatzsteuerlich als für das Unternehmen angeschafft gelten (- nicht daher z.B. Vorsteuern von PKWs). Die Befreiung gilt auch für geringwertige Wirtschaftsgüter.

 

Die zweite Änderung betrifft den Beitragssatz, der nunmehr bis zu einer Bemessungsgrundlage von 3 Mio. Euro von 0,3 auf 0,29% gesenkt wurde. Für übersteigende Bemessungsgrundlagen ergeben sich geringere Beitragssätze nach dem folgenden Staffeltarif:

 

Bemessungsgrundlage (Summe der Vorsteuern) Beitragssatz
bis 3 Mio. Euro 0,29%
mehr als 3 Mio. bis 32,5 Mio Euro 0,2755 %
mehr als 32,5 Mio Euro 0,2552%

 

Nähere Infos zur KU 1 finden Sie in einer Broschüre der WKO unter folgendem Link:

https://www.wko.at/service/steuern/weitere_Kammerumlage1Kammerumlage2Grundumlage_Broschuere.pdf

 

Umsatzsteuerliche Behandlung von Gutscheinen ab 2019

29/01/2019

Bislang war die Ausstellung von Gutscheinen zum späteren Bezug von Waren oder nicht konkretisierten Dienstleistungen noch kein steuerbarer Vorgang. Seit 1.1.2019 wird unterschieden in Einzweck- oder Mehrzweckgutscheine, die eine unterschiedliche umsatzsteuerliche Behandlung nach sich ziehen.

 

Einzweckgutscheine sind Gutscheine, bei denen der Ort der Leistung und die dafür geschuldete Umsatzsteuer bereits bei der Ausstellung feststehen (z. B. Gutschein für eine bestimmte Konzertkarte, bestimmtes Küchengerät eines Herstellers). Umsätze aus Einzweckgutscheinen werden zum Zeitpunkt der Übertragung des Gutscheines verwirklicht. Dies gilt auch dann, wenn der Gutschein durch einen Dritten übertragen wird oder später keine Einlösung erfolgt.

 

Bei Mehrzweckgutscheinen erfolgt die umsatzsteuerliche Leistung erst zum Zeitpunkt der Leistungserbringung (Einlösung des Gutscheines) und nicht schon bei der Übertragung. Die Übertragung (Veräußerung) eines Mehrzweckgutscheins (z. B. Geschenkbons, Geschenkmünzen) durch Unternehmer, die zu einem späteren Bezug von Waren nach freier Wahl oder noch nicht konkretisierten Dienstleistungen berechtigt, stellt weder einen umsatzsteuerbaren Vorgang dar, noch unterliegt dieses Entgelt der Anzahlungsbesteuerung. Auch Gutscheine, die zum Bezug von Leistungen in verschiedenen Ländern berechtigen (mit unterschiedlichen Leistungsorten), stellen Mehrzweckgutscheine dar.

 

Bei Preiserstattungsgutscheinen (Gutscheine, die zu einer nachträglichen Vergütung berechtigen) und Preisnachlassgutscheinen (Gutscheine, die zum verbilligten Erwerb einer Leistung berechtigen) erfolgt die umsatzsteuerliche Leistung erst mit Einlösung der Gutscheine.

 

Elektronische Dienstleistungen im EU-Ausland: Vereinfachung für Kleinstunternehmer

28/01/2019

Für elektronische Dienstleistungen an Endkunden tritt ab 1.1.2019 eine Vereinfachung in Kraft. Erbringt ein Kleinstunternehmer nur gelegentlich elektronische Dienstleistungen an Nichtunternehmer in anderen Mitgliedstaaten, so sind diese am Unternehmerort (Ursprungsland) steuerbar. Diese Regelung betrifft Leistungen bis zu einem Gesamtumsatz von insgesamt € 10.000. Für inländische Kleinstunternehmer soll damit für diese Dienstleistungen die umsatzsteuerliche Kleinunternehmerbefreiung auch über die Grenze zur Anwendung kommen. Wurde die Umsatzgrenze hingegen im Vorjahr überschritten, bleibt diese elektronische Dienstleistung weiterhin am Empfängerort steuerbar. Wird die Umsatzgrenze im laufenden Kalenderjahr überschritten, ist die Grundregel der Besteuerung am Empfängerort erst ab dem Umsatz, mit dem die Schwelle überschritten wurde, anwendbar.

 

Registrierkassen: Jahresbeleg nicht vergessen!

18/12/2018

Zum Ablauf des Kalenderjahres muss für jede Registrierkasse ein Jahresbeleg erstellt und bis spätestens 15. Februar des Folgejahres in FinanzOnline geprüft werden.
Wie der Jahresbeleg zu erzeugen ist, entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung Ihres Kassensystems bzw. erfragen Sie bei Ihrem Kassenhändler oder -hersteller.
Manche Registrierkassen verfügen über die technischen Voraussetzungen, den Jahresbeleg elektronisch zu erstellen und direkt zur Prüfung an FinanzOnline zu übermitteln. Sollte dies nicht der Fall sein, so muss der Jahresbeleg ausgedruckt und manuell mittels der BMF Belegcheck-App überprüft werden. Er ist in diesem Fall 7 Jahre lang aufzubewahren.
Die Erstellung des Jahresbeleges hat zum Ende des Kalenderjahres, das heißt am letzten Tag, an dem Umsätze getätigt werden, grundsätzlich daher spätestens am 31. Dezember zu erfolgen. Wenn über den Jahreswechsel Umsätze getätigt werden oder der Jahresbeleg am letzten Geschäftstag des Kalenderjahres nicht erzeugt wurde, dann darf er auch unmittelbar vor Beginn des folgenden Geschäftstages erstellt werden.

 

Informationen dazu finden Sie auch auf der Website des Finanzministeriums unter:
https://www.bmf.gv.at/steuern/selbststaendige-unternehmer/Erinnerung_Jahresbeleg.html

 

Links zur BMF Belegcheck App:
https://www.bmf.gv.at/kampagnen/Unsere-Apps.html#heading_BMF_Belegcheck

 

Gerne unterstützen wir Sie bei der Überprüfung Ihres Jahresbeleges. Übermitteln Sie ihn uns dazu rechtzeitig vor dem 15. Februar 2019 in gut leserlicher Qualität.

Sozialversicherung: Monatliche Beitragsgrundlagenmeldung

17/12/2018

Ab 1. 1. 2019 sind die individuellen Beitragsgrundlagen sämtlicher Arbeitnehmer monatlich anstelle der Gesamtsumme aller Entgelte an die Sozialversicherung zu melden. Dafür entfallen die Beitragsnachweisung sowie der sozialversicherungsrechtliche Teil im jährlichen Lohnzettel, weil diese Meldungen gänzlich durch die monatliche Beitragsgrundlagenmeldung ersetzt werden. Dies gilt für Vorschreibebetriebe und Selbstabrechner. Die Verpflichtung zur Übermittlung des Lohnzettels an die Finanzbehörde besteht weiterhin.

 

Auf Meldepflichten, die Beitragszeiträume vor dem 1. 1. 2019 betreffen, ist die alte Rechtslage weiterhin anzuwenden. Das Jahr 2018 ist daher nach den bisherigen Rechtsvorschriften abzuschließen. Auch die Sanktionsbestimmungen für Melde¬verpflichtungen betreffend Beitragszeiträume bis 31. 12. 2018 bleiben aufrecht.
Bis 15. 2. 2019 ist dann die erste monatliche Beitragsgrundlagenmeldung für Jänner 2019 zu erstatten.

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Familienbonus plus ab 2019: Bis zu 1.500 Euro Steuern sparen pro Kind und Jahr

26/11/2018

Der Familienbonus Plus ist ein Steuerabsetzbetrag. Durch ihn wird die Steuerlast direkt reduziert, nämlich um bis zu 1.500 Euro pro Kind und Jahr. Den Familienbonus Plus erhalten Steuerpflichtige, solange für das Kind Familienbeihilfe bezogen wird. Nach dem 18. Geburtstag des Kindes steht ein reduzierter Familienbonus Plus in der Höhe von 500 Euro jährlich zu, wenn für dieses Kind weiterhin Familienbeihilfe bezogen wird. Geringverdienende Alleinerziehende bzw. Alleinverdienende, die keine oder eine geringe Steuer bezahlen, erhalten künftig einen so genannten Kindermehrbetrag in Höhe von max. 250 Euro pro Kind und Jahr.

 

Der Familienbonus Plus wirkt schon ab dem ersten Steuereuro. Voll ausgeschöpft werden kann er ab einem monatlichen Bruttoeinkommen von ca. 1.700 Euro (bei einem Kind).

Nähre Infos dazu finden Sie auch auf der Webseite des BMF unter:

https://www.bmf.gv.at/aktuelles/familienbonus-plus-faq.html

 
Wie ist der Familienbonus Plus zu beantragen?

Das kann wahlweise laufend über die Lohnverrechnung (also durch den Arbeitgeber) oder im Nachhinein im Rahmen der Steuererklärung bzw. Arbeitnehmerveranlagung erfolgen.

Wenn sich Dienstnehmer für die Berücksichtigung des Familienbonus Plus über die Lohnverrechnung entscheiden, ist eine monatliche Steuerentlastung beim Lohn zu spüren. Dazu muss das Formular E 30 (Punkt 3) ausgefüllt und an die Lohnverrechnung übermittelt werden (E30 – Formular zum Download und Ausfüllen unter:  https://formulare.bmf.gv.at/service/formulare/inter-Steuern/pdfs/9999/E30.pdf).

Will der Dienstnehmer den gesamten Familienbonus Plus lieber im Nachhinein geltend machen, kann er das in der Steuererklärung bzw. Arbeitnehmerveranlagung 2019 mittels Beilage L1k tun. Die Auszahlung erfolgt in diesem Fall 2020.

 

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