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Versandhandelslieferungen mit dem EU-One-Stop-Shop

04/10/2021

Mit 1. Juli 2021 wurde eine Reihe von Änderungen bei der umsatzsteuerlichen Behandlung von Versandhandelslieferungen wirksam. Die Neuregelung gilt für Umsätze, die ab dem 1.7.2021 durchgeführt werden.

 

Mit dem Ziel, die Besteuerung des Versandhandels an Verbraucher (B2C) im Mitgliedstaat des Verbrauchs sicherzustellen, hat die Europäische Union das E-Commerce-Paket 2021 beschlossen.

 

Die Lieferschwellen in die einzelnen EU-Mitgliedstaaten wurden abgeschafft, sodass nunmehr innergemeinschaftliche Versandhandelsumsätze bereits ab dem ersten Euro im Bestimmungsland zu versteuern sind. Damit sich ein Unternehmer nicht in allen EU-Staaten, in denen er Waren verkauft, für umsatzsteuerliche Zwecke registrieren lassen muss, kann er den EU-One-Stop-Shop (EU-OSS) in Anspruch nehmen. Die Nutzung des OSS-Verfahrens ist freiwillig.
Eine Ausnahme besteht für Kleinstunternehmer ohne Betriebstätte in einem anderen Mitgliedstaat, deren Versandhandelsumsätze in die EU insgesamt den Schwellenwert von Euro 10.000 nicht übersteigen. Diese können ihre Umsätze weiterhin im eigenen Mitgliedsland erklären und die Umsatzsteuer dort entrichten.

 

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Offenlegung des Jahresabschlusses zum 31.12.2020

17/09/2021

Aufgrund der COVID-19-Gesetze, mit denen Erleichterungen für Unternehmer zur Einhaltung ihrer unternehmens- und gesellschaftsrechtlichen Fristen geregelt wurden, kommt es zu Verschiebungen um bis zu vier Monaten für die Abschlussaufstellung sowie eine dreimonatige Verlängerung für die Offenlegung der Abschlussdaten.

 

  • Die Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2020 kann bis zum 30.9.2021 (statt bis 30.5.2021) erfolgen.
  • Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2020 und andere jährlich zu fassende Beschlüsse (zB Entlastung, Gewinnverwendung) können fristenwahrend bis 31.12.2021 (statt bis 31.8.2021) erfolgen.
  • Die Einreichung des Jahresabschlusses zum 31.12.2020 samt anderer offenzulegender Unterlagen beim Firmenbuch ist bis 31.12.2021 (statt bis 30.9.2021) sanktionslos möglich.

 

Somit können Jahresabschlüsse bis zum Regelbilanzstichtag 31.12.2020 noch von den Corona-bedingten Sonderfristverlängerungen bis spätestens 31.12.2021 profitieren. Für abweichende Wirtschaftsjahre 2020/21 bzw Jahresabschlüsse mit einem Stichtag nach dem 31.12.2020 gilt wieder die reguläre Offenlegungsfrist von neun Monaten.

 

Verlängerung von Härtefall-Fonds, Ausfallsbonus und Verlustersatz für Betrachtungszeiträume ab Juli 2021

03/08/2021

Verlängerung Härtefall-Fonds (Phase 3):

  • für 3 weitere Betrachtungszeiträume (Juli, August, September 2021)
  • Bei Beantragung des Zeitraums Juli 2021 werden pauschal 50% der Förderhöhe zusätzlich für den Zeitraum 16.06 – 30.06.2021 abgegolten, damit auch für diesen Zeitraum eine Förderung aus dem Härtefall-Fonds möglich wird, da der letzte mögliche Betrachtungszeitraum beim Härtefall-Fonds Phase 2 am 15.06.2021 endete.
  • Mindestförderhöhe € 600,- und Maximalförderhöhe € 2.000,- pro Betrachtungszeitraum
  • Im Antrag sind zusätzliche Angaben zu machen zum Nachweis einer wirtschaftlich signifikanten Bedrohung.

Hier der Link zum Muster-Formular für den Online Antrag in Phase 3: https://www.wko.at/service/muster-antrag-haertefall-fonds.pdf

 

Verlängerung Ausfallsbonus (Ausfallsbonus II):

  • für 3 weitere Betrachtungszeiträume (Juli, August, September 2021)
  • Voraussetzung ist ein 50% Umsatzausfall (bisher 40%).
  • Die Ersatzrate ist nach einem branchenspezifischen Rohertrag gestaffelt – 10%, 20%, 30% oder 40% (bisher 15% bzw. in März und April 30% Bonus zzgl. optional 15% Vorschuss auf FKZ 800.000).

Es ist kein Vorschuss auf den FKZ 800.000 mehr möglich (da keine Verlängerung für den FKZ 800.000 – letzter möglicher Betrachtungszeitraum des FKZ 800.000 endet am 30.06.2021)

  • Die Förderhöhe ist gedeckelt pro Betrachtungszeitraum mit € 80.000 (bisher € 30.000).

Die Förderhöhe ist im Weiteren gedeckelt pro Betrachtungszeitraum mit der Kurzarbeit. Die Kurzarbeitsbeihilfe des Betrachtungszeitraums und der Ausfallsbonus dürfen maximal den Umsatz des Vergleichszeitraums ergeben.

  • Beantragung ab 16. August 2021 möglich
  • Regelungen betreffend Dividenden, Bonuszahlungen und Kündigungen wurden vom FKZ 800.000 übernommen. Darunter fallen:
    • Keine Bonuszahlungen an Vorstände oder Geschäftsführer in 2020 und 2021 in Höhe von mehr als 50% ihrer Bonuszahlung für das Wirtschaftsjahr 2019
    • Verpflichtung zum Erhalt der Arbeitsplätze
    • Von 16. März 2020 bis 30. Juni 2021 keine Ausschüttung von Dividenden oder sonstigen rechtlich nicht zwingenden Gewinnausschüttungen.

Danach bis 31. Dezember 2021 maßvolle Dividenden- und Gewinnauszahlungspolitik.

 

Verlängerung Verlustersatz:

  • für 6 weitere Betrachtungszeiträume (Juli – Dezember 2021)
  • Voraussetzung ist ein 50% Umsatzausfall (bisher 30%)
  • Antragstellung in 2 Tranchen

Antrag der 1.Tranche ab 16. August 2021 bis 31. Dezember 2021 möglich.

Antrag der 2. Tranche ab 01. Jänner 2022 bis 30. Juni 2022 möglich.

  • Noch offen ist, ob eine Kombination mit dem Fixkostenzuschuss 800.000 in den Monaten vor Juli 2021 möglich ist.

Bisher schloss eine Beantragung des Fixkostenzuschusses 800.000 im Zeitraum von 16. September 2020 bis 30. Juni 2021 eine Beantragung des Verlustersatzes in diesem Zeitraum aus.

 

 

Härtefallfonds – letzter Betrachtungszeitraum 16.05. – 15.06.2021

22/06/2021

Anträge können bis 31.07. 2021 gestellt werden.

Insgesamt sind durch die Verlängerung um drei Betrachtungszeiträume jetzt Anträge für max. 15 Betrachtungszeiträume möglich.

Wichtig: Für Anträge, die nach dem 15.04.2021 gestellt werden, gilt, dass eine selbständige unternehmerische Tätigkeit zum Zeitpunkt der Antragstellung und im gesamten beantragten Betrachtungszeitraum ausgeübt werden muss! (also keine Ruhendmeldung bei Gewerbebetrieben)

 

Last Call – Frist 31.Mai 2021 für erste Maßnahmen von beantragten Investitionsprämien

20/05/2021

Wir möchten Sie daran erinnern, dass die Frist zur Umsetzung von ersten Maßnahmen für per 28. Februar beantragte Investitionsprämien mit 31. Mai 2021 endet!

 

Als erste Maßnahmen zählen zum Beispiel die Bestellung, der Abschluss eines Kaufvertrages, Beantragung behördlicher Genehmigungen, der Beginn von ersten Lieferungen und Leistungen, Anzahlungen oder der Baubeginn.

Laut FAQs der aws fallen Planungsleistungen und Finanzierungsgespräche, -anträge und -zusagen nicht unter die ersten Maßnahmen.

 

Umgesetzt bzw. fertiggestellt sein müssen sämtliche Investitionen erst bis 28.02.2023! (für Investitionsvolumen bis EUR 20 Mio, darüber noch längere Frist).

Nach Fertigstellung und Bezahlung muss eine Endabrechnung gelegt werden, laut FAQs ist derzeit keine ausdrückliche Frist dafür vorgesehen.

 

Bitte beachten Sie auch die 3-jährige Sperrfrist für Anlagegüter, für welche die Investitionsprämie beantragt wurde. Demnach müssen diese Anlagegüter mindestens 3 Jahre im Unternehmen in Österreich belassen werden.

 

Hinweisen möchten wir Sie auf unsere Tipps zur Abrechnung der Investitionsprämie in unserer Klienteninfo 02-2021, die Sie unter News/Klienteninfo finden.

 

Härtefallfonds – Ausweitung der Zeiträume & Neuerungen

16/04/2021

Seit heute ist die Antragstellung für den Zeitraum 16.03 – 15.04.2021 möglich! Insgesamt wurden die Betrachtungszeiträume von 12 auf insgesamt 15 ausgeweitet. Die Antragstellung ist bis einschließlich 31.07.2021 möglich.

 

Zusätzlich zum Comeback-Bonus wird ab 1. Juni ein Zusatzbonus von EUR 100 für jeden geförderten Betrachtungszeitraum ausbezahlt. Die Auszahlung erfolgt automatisch!

 

Für Neugründer wurden die Anspruchsbedingungen erweitert. Wurde die unternehmerische Tätigkeit bis 31.10.2020 aufgenommen, ist die Antragstellung nun möglich.

 

Klarstellend geregelt wurde für Anträge, die nach dem 15.4.2021 gestellt werden, dass eine selbstständige unternehmerische Tätigkeit zum Zeitpunkt der Antragstellung und im gesamten beantragten Betrachtungszeitraum ausgeübt werden muss. Ebenso dürfen zum Zeitpunkt der Antragstellung im jeweils beantragten Betrachtungszeitraum keine Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung bezogen worden sein.

Corona-Familienhärtefonds – Ende Beantragungsfrist am 31.03.2021!

08/03/2021

Die Antragstellung ist mittels Online-Formular möglich. Den Link zum Online Formular sowie weiterführende Infos finden Sie auf folgender Seite:

https://www.bundeskanzleramt.gv.at/service/coronavirus/coronavirus-infos-familien-und-jugend/corona-familienhaerteausgleich.html

 

Voraussetzungen zur Beantragung des Familienhärtefonds:

  • Grundvoraussetzung ist, dass die Familie ihren Hauptwohnsitz in Österreich hat und dass zum Stichtag 28. Februar 2020 oder spätestens zum Zeitpunkt der Antragstellung für mindestens ein im Familienverband lebendes Kind Familienbeihilfe bezogen wurde.
  • Für unselbstständig Erwerbstätige: Mindestens ein im gemeinsamen Haushalt lebender Elternteil, der am 28. Februar 2020 beschäftigt war, hat aufgrund der Corona-Krise seinen Arbeitsplatz verloren oder wurde in Corona-Kurzarbeit gemeldet.
  • Für selbstständig Erwerbstätige und Bewirtschafter einer Land- und Forstwirtschaft: Mindestens ein im gemeinsamen Haushalt lebender Elternteil ist aufgrund der Corona-Krise in eine finanzielle Notsituation geraten und zählt zum förderfähigen Kreis natürlicher Personen aus dem Härtefallfonds. Dem Antrag auf Corona-Familienhärtefonds ist die Förderzusage des Härtefallfonds beizulegen, was eine Beantragung des Härtefallfonds vor Beantragung des Corona-Familienhärtefonds voraussetzt, bitte um Beachtung!
  • Das aktuelle Nettoeinkommen der Familie darf eine bestimmte Grenze gestaffelt nach Haushaltsgröße nicht überschreiten.

 

Last Call – Investitionsprämie – Antragsfrist 28. Februar 2021

18/02/2021

Die Frist zur Beantragung der Investitionsprämie läuft mit 28. Februar 2021 ab!

Alle durchgeführten oder geplanten Investitionen müssen bis Ende Februar 2021 beantragt werden! Dies gilt auch für Investitionen, für die erste Maßnahmen nach dem 28. Februar erfolgen, sofern sie bis 31. Mai 2021 gesetzt werden! Die Umsetzung bzw. Fertigstellung der Investitionen kann jedenfalls bis 28. Februar 2023 erfolgen.

 

Allgemeine Informationen zur Investitionsprämie finden Sie in unseren vorhergehenden Beiträgen und in der Klienteninfo Ausgabe 04/2020.

 

 

Sozialversicherungswerte für 2021

12/02/2021

Bitte hier klicken um den Download zu starten: Sozialversicherungswerte für 2021

Fristen Investitionsprämie – teilweise Änderungen

11/02/2021

Eines vorweg: Keine Änderung bei der Frist zur Beantragung der Investitionsprämie! Alle durchgeführten oder geplanten Investitionen müssen bis 28. Februar 2021 beantragt werden!

Im Ministerrat vom 21.01.2021 wurden aber folgende Änderungen beschlossen (die erforderliche Gesetzesänderung ist noch ausständig):

 

  • Verlängert wird die Frist zur Setzung von ersten Maßnahmen bis 31.05.2021. Darunter fallen zum Beispiel die Bestellung, der Abschluss eines Kaufvertrages, der Beginn von ersten Leistungen, Anzahlungen oder der Baubeginn. Diese Investitionen sind jedenfalls auch bis 28.02.2021 zu beantragen.
  • Verlängert werden soll auch der Durchführungszeitraum um jeweils 1 Jahr:
    von 28.02.2022 auf den 28.02.2023 für Investitionsvolumen bis EUR 20 Mio und von 28.02.2024 auf den 28.02.2025 für Investitionsvolumen über EUR 20 Mio.
  • Weiters soll die Frist zur Endabrechnung der Investitionen von 3 Monaten auf 6 Monate verlängert werden.

 

Allgemeine Informationen zur Investitionsprämie finden Sie in unseren vorhergehenden Beiträgen und in der Klienteninfo Ausgabe 04/2020.

 

 

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