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Änderungen bei der Berechnung der Kammerumlage 1 ab 2019

30/01/2019

Alle Mitglieder der Wirtschaftskammer sind grundsätzlich verpflichtet die Kammerumlage 1 (KU 1) zu entrichten. Wenn die Inlandsumsätze allerdings im Kalenderjahr Euro 150.000,– nicht übersteigen, dann muss keine KU1 bezahlt werden. Die Höhe der Abgabe wird vierteljährlich vom Unternehmer (bzw. seinem steuerlichen Vertreter) selbst ermittelt und ist dann bis zum 15. des zweitfolgenden Kalendermonats an das Finanzamt einzuzahlen. Bemessungsgrundlage für die KU1 ist die Summe der Vorsteuern (inkl. Reverse-Charge-Vorsteuern, Erwerbssteuern und Einfuhrumsatzsteuern).

 

Seit 1.1.2019 wird die Umsatzsteuer auf Investitionen nicht mehr in die Bemessungsgrundlage der KU 1 einbezogen. Die Regelung bezieht sich auf das gesamte Anlagevermögen und unterscheidet nicht zwischen neuen und gebrauchten, gekauften oder selbst hergestellten Wirtschaftsgütern, sofern diese umsatzsteuerlich als für das Unternehmen angeschafft gelten (- nicht daher z.B. Vorsteuern von PKWs). Die Befreiung gilt auch für geringwertige Wirtschaftsgüter.

 

Die zweite Änderung betrifft den Beitragssatz, der nunmehr bis zu einer Bemessungsgrundlage von 3 Mio. Euro von 0,3 auf 0,29% gesenkt wurde. Für übersteigende Bemessungsgrundlagen ergeben sich geringere Beitragssätze nach dem folgenden Staffeltarif:

 

Bemessungsgrundlage (Summe der Vorsteuern) Beitragssatz
bis 3 Mio. Euro 0,29%
mehr als 3 Mio. bis 32,5 Mio Euro 0,2755 %
mehr als 32,5 Mio Euro 0,2552%

 

Nähere Infos zur KU 1 finden Sie in einer Broschüre der WKO unter folgendem Link:

https://www.wko.at/service/steuern/weitere_Kammerumlage1Kammerumlage2Grundumlage_Broschuere.pdf