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Antragslose Arbeitnehmerveranlagung – Korrektur

13/11/2018

Seit 2017 erfolgt der Steuerausgleich unter bestimmten Voraussetzungen automatisch. Ohne vorherige Abgabe einer Steuererklärung berechnet die Finanzverwaltung  anhand der ihr zur Verfügung stehenden Daten zu viel bezahlte Lohnsteuer oder Sozialversicherungserstattungsbeträge, erlässt einen Steuerbescheid und zahlt ein daraus resultierendes Guthaben auf das Bankkonto der betroffenen Person aus.  Sollte der Bescheid nicht stimmen, weil der Steuerpflichtige zB noch zusätzliche Abzugsposten (Werbungskosten, …) geltend machen möchte, dann kann er selbst eine Steuererklärung einreichen, die zur Aufhebung des antragslos ergangenen Bescheides führt. Die Frist dafür beträgt 5 Jahre nach Ablauf des betreffenden Jahres (bis Ende 2022 für das Jahr 2017).