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Keine tägliche Geringfügigkeitsgrenze mehr ab 2017

04/10/2016

Ab 1.1.2017 wird es keine tägliche Geringfügigkeitsgrenze mehr geben. Für die Beurteilung, ob ein geringfügiges Dienstverhältnis vorliegt, ist nur mehr die monatliche Geringfügigkeitsgrenze heranzuziehen. Ein Beschäftigungsverhältnis ist dann geringfügig, wenn das Entgelt, das dafür im Kalendermonat gebührt, nicht höher ist als Euro 425,70 (voraussichtlicher Wert 2017).

 

Wird ein Dienstverhältnis für mindestens einen Monat oder für unbestimmte Zeit  vereinbart, und übersteigt das Entgelt nur deshalb nicht die Geringfügigkeitsgrenze, weil die Beschäftigung im Laufe des Monats beginnt oder endet, dann liegt keine geringfügige Beschäftigung vor.

 

Bei der fallweisen (tagweisen) Beschäftigung ist jeder Tag als eigenständiges Dienstverhältnis zu betrachten, sodass eine Zusammenrechnung der einzelnen Tage innerhalb eines Monats nicht zu erfolgen hat. Vollversicherung liegt dann nur vor, wenn an einem einzelnen Arbeitstag in fallweiser Beschäftigung die monatliche Geringfügigkeitsgrenze überschritten wird.

 

Zur Beurteilung, ob Vollversicherung oder ein geringfügiges Dienstverhältnis vorliegt, kann die folgende Übersicht herangezogen werden (Quelle: https://www.noedis.at/portal27/dgnoegkkportal/content?contentid=10007.771246&viewmode=content&portal:componentId=gtna0a72f11-f9d2-413c-be43-7bd41288826b ):

 

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